Wunderlich, pink, kalajdzic: die helden der 29. runde!
Die Bundesliga-Runde war ein Feuerwerk an Emotionen und überraschenden Wendungen! Während Markus Pink den WAC im Abstiegskampf am Leben erhielt, zeigte Yusuf Demir bei Rapid Wien endlich seine Klasse und Sasa Kalajdzic präsentierte sich beim LASK in glänzender Form. Drei Namen, die am 29. Spieltag entscheidend in Erscheinung traten und die Liga aufgemischt haben.
Die meistergruppe: kalajdzic dominiert, demir überrascht
Sasa Kalajdzic war schlichtweg überragend. Beim klaren 5:1-Sieg des LASK in Hartberg war der Stürmer an drei Toren direkt beteiligt – zwei Treffer und ein Assist! Seine fünf Tore in der Meistergruppe sind damit unangefochten die höchste Toranzahl. Aber auch Yusuf Demir sorgte für Aufsehen. Nach langer Durststrecke erzielte er im Derby gegen RB Salzburg seine erste direkte Torbeteiligung seit September 2022 und bewies, dass er noch immer eine wertvolle Kraft für Rapid sein kann. Wer hätte das gedacht?

Der kampf um die klassenerhaltung: pink rettet den wac
Für den Wolfsberger AC war die Situation ernst, doch Markus Pink bewies einmal mehr seine Wichtigkeit für die Mannschaft. Sein Goldtor gegen den GAK hielt den WAC im Rennen um den Klassenerhalt und war sein bereits siebter Treffer in dieser Bundesliga-Saison. Fünf seiner sieben Saisontore waren sogar die Führungstreffer – ein bezeichnendes Zeichen für seinen Einfluss auf das Spiel des WAC.

Standards sind plavotics spezialität
Während die Offensiven glänzten, darf man die Defensivarbeit nicht vergessen. Tin Plavotic vom Austria Wien ist eine feste Größe bei Standardsituationen. Alle acht seiner Bundesliga-Tore fielen nach ruhenden Bällen – sieben nach Ecken und einmal nach einem Freistoß. Eine beeindruckende Bilanz, die zeigt, wie wichtig Standards in der modernen Bundesliga sind.

Linz setzt auf routiniers, ried kämpft
Blau-Weiß Linz feierte einen souveränen 3:0-Sieg gegen Altach, wobei Ronivaldo sein neuntes Tor in dieser Saison erzielte und sich mit Shon Weissman die Spitze der internen Torschützenliste teilt. Sechs seiner neun Tore fielen dabei in der Gruppenphase. Auch Simon Seidl vom BWL glänzte mit seinem siebten Bundesliga-Tor und baute seinen persönlichen Rekord aus. Der Bruder Matthias Seidl unterstützte ihn dabei, obwohl ihm seine Vorlage für Rapids Sieg nur indirekt angerechnet wurde. Beide fanden sich verdientermaßen in der kicker Elf des 29. Spieltags wieder.

Statistiken, die beeindrucken
Neben den Toren gab es auch interessante Statistiken zu vermelden. Nikki Havenaar von Ried gewann 17 Zweikämpfe – die höchste Anzahl der Runde. Matthäus Taferner gewann sechs Dribblings – ebenfalls ein neuer persönlicher Bestwert. Serge-Philippe Raux-Yao von Rapid Wien zeigte mit 112 Ballaktionen seine Vielseitigkeit. Die kicker-Elf des 29. Spieltags zeigt somit ein breites Spektrum an Leistungen.
Fabio Ingolitsch, Trainer des SK Sturm Graz, feiert weiterhin einen historischen Erfolg: Er bleibt in seinen ersten sieben Bundesliga-Heimspielen ungeschlagen. Auch Rapids Siegesserie gegen RB Salzburg setzt sich fort – zum ersten Mal in der Red-Bull-Ära gewannen die Grün-Weißen drei Spiele in Folge. Die WSG Tirol präsentierte sich ebenfalls von ihrer besten Seite und blieb in 19 von 29 Spielen ungeschlagen. Die Bundesliga-Saison hält weiterhin spannende Überraschungen bereit.
