Wück stellt sich auf konstanz ein: so kämpfen die frauen um wm-tickets
Nürnberg fiebert dem Duell gegen Österreich entgegen – und Bundestrainer Christian Wück setzt auf bewährte Kräfte. Nur eine Änderung in der Startelf, aber ein klares Signal an das Team: Es geht um jeden Ball, um jeden Zweikampf im Kampf um die WM-Qualifikation.
Die abwehrkette bleibt stabil
Nach dem deutlichen 4:0 gegen Norwegen gegen Österreich wird Wück personell nur wenig verändern. Die Abwehr um Kapitänin Giulia Gwinn, Janina Minge, Rebecca Knaak und Franziska Kett steht, ein Bollwerk, das schwer zu knacken ist. Ann-Katrin Berger wird im Tor für Sicherheit sorgen – sie ist ein Fels in der Brandung.
Im defensiven Mittelfeld agieren Sjoeke Nüsken und Elisa Senß, die für Stabilität und Spielkontrolle sorgen sollen. Ihre Aufgabe ist es, die Räume vor der Abwehr zu sichern und gleichzeitig Anspielstationen für das offensive Mittelfeld zu sein.

Dallmann rückt vor, brand brilliert auf dem flügel
Die einzige Änderung betrifft das Mittelfeld: Linda Dallmann ersetzt Carlotta Wamser und feiert ihr 75. Länderspiel in der Startformation. Eine erfahrene Spielerin, die für Ruhe und Präzision sorgen soll. Jule Brand, die auf den rechten Flügel rückt, wird mit ihrer Schnelligkeit und ihrem Dribbling für Unruhe in der gegnerischen Abwehr sorgen. Vivien Endemann flankt von links, während Nicole Anyomi im Sturmzentrum auf Torjagd geht.
Die Aufstellung spiegelt Wücks Vertrauen in seine etablierten Spielerinnen wider. Aber es ist auch ein Zeichen dafür, dass er bereit ist, flexibel zu reagieren und die Mannschaft an die jeweiligen Gegebenheiten anzupassen. Das Spiel gegen Österreich wird eine Zitterpartie, aber die deutsche Mannschaft ist gewappnet.
Die Fans dürfen sich auf ein spannungsgeladenes Spiel freuen, das am Dienstag um 18:15 Uhr live im ZDF übertragen wird. Die Entscheidung über die WM-Qualifikation liegt nun in den Händen der deutschen Fußballerinnen.
