Woltemade wehrt sich: newcastle-star kritisiert medien-schmutzrede!
Nick Woltemade, der deutsche Stürmer, der bei Newcastle United einen frischen Start versucht, steht vor seinem potenziellen Debüt bei der WM. Doch bevor es überhaupt so weit ist, muss er sich mit einem anderen Gegner auseinandersetzen: der gnadenlosen Kritik in den Medien. Der 24-Jährige spricht Klartext und stellt die Angriffe auf seine Person in Frage.
Der druck von newcastle – und die falschen fragen
Der Wechsel zu Newcastle für eine Ablösesumme von 75 Millionen Euro war ein Paukenschlag. Woltemade startete mit vier Toren in den ersten fünf Spielen furios. Doch die anschließende Torflaute und die veränderte Rolle im Team führten zu einem verheerenden Mediensturm. „Die Wucht der Kritik und die damit verbundene Unruhe haben mich schon überrascht“, gesteht der DFB-Star im Gespräch mit dem Stern. Besonders unfair findet er die ständigen Nachfragen nach seinen Treffern.
Was niemand so recht thematisiert: Woltemade wurde bei Newcastle regelmäßig auf anderen Positionen eingesetzt, darunter auch als defensiver Mittelfeldspieler. „Ich wurde als Stürmer beurteilt, obwohl ich auf anderen Positionen ausgeholfen habe“, so der Angreifer. Diese Umstände erschweren eine faire Bewertung seiner Leistung erheblich.

Mentaltrainer und nagelsmanns frage
Um mit dem immensen Druck umzugehen, greift Woltemade auf die Hilfe eines Mentaltrainers zurück, den er bereits aus seiner Zeit beim SV Elversberg kennt. Regelmäßige Telefonate und gelegentliche Besuche helfen ihm, den Fokus zu behalten. Ein besonderes Gespräch mit Bundestrainer Julian Nagelsmann, bei dem dieser ihn angeblich betrunken befragte, sorgte ebenfalls für Aufsehen.
Obwohl Kai Havertz und Deniz Undav im letzten Testspiel den Vorzug erhielten, blickt Woltemade optimistisch in die Zukunft. „Ich bin zwar einer der Jüngeren, aber alle wissen, was sie an mir haben“, betont er. Seine bisherigen Tore trugen maßgeblich zur WM-Qualifikation bei, und er fühlt sich als geschätztes Mitglied der Mannschaft. Die Unterstützung durch seine Mitspieler und das Vertrauen in seine Fähigkeiten geben ihm Kraft.
Das erste WM-Spiel gegen Curaçao am Sonntag in Houston bietet Woltemade die Chance, sich zu beweisen. Ob er in der Startelf stehen wird, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Woltemade hat sich der Kritik gestellt und ist bereit, auf dem Platz zu zeigen, was er kann. Die Fans dürfen gespannt sein, ob er die Gunst der Stunde nutzen kann.
