Perfektionismus: fassade oder angst?
Die blitzblanke Präsentation, die makellose E-Mail, die unermüdliche Arbeitsmoral – viele präsentieren sich nach außen als Inbegriff von Selbstsicherheit und Perfektion. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich oftmals eine ganz andere Realität: der ständige Druck, Fehler zu vermeiden und den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Eine Erkenntnis, die Psychologin Sonia Díaz Rois eindrücklich beleuchtet.

Der teufel steckt im detail: warum perfektionismus so gefährlich ist
Es ist weit verbreitet, dass wir uns selbst immer wieder unter Druck setzen, alles richtig zu machen. Ob es die Überprüfung einer Nachricht vor dem Versenden ist, die Zögerlichkeit, Aufgaben zu delegieren, oder die Bewertung jeder Kleinigkeit als persönliches Scheitern – diese Verhaltensweisen sind oft tiefer verwurzelt, als wir ahnen. Was wir fälschlicherweise als Zeichen von Engagement oder positiver Selbstdisziplin interpretieren, kann tatsächlich einen hohen emotionalen Preis fordern.
Díaz Rois, Autorin des Buches 'Y si me enfado, ¿qué?', erklärt:
