Wm-sicherheit auf luxus-niveau: englands team lebt wie im bunker!

Prairie Village, Kansas – Die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko wird für die englische Nationalmannschaft zu einem fast schon surrealen Erlebnis. Statt eines normalen Hotelaufenthalts hat das Team von Trainer Gareth Southgate ein Luxus-Boutique-Hotel in Kansas in eine Hochsicherheitszone verwandelt, die an einen militärischen Operationsraum erinnert.

Ein hotel, eine festung: wie die „three lions“ geschützt werden

„The Inn at Meadowbrook“, ein 54-Zimmer-Hotel mit englischem Cottage-Charme, ist seit der Ankunft der englischen Mannschaft am 13. Juni weit mehr als nur ein Ort zum Ausruhen. Laut einem Bericht der britischen Zeitung „The Sun“ hat die FIFA in Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Department of Homeland Security und lokalen Behörden ein dreistufiges Schutzkonzept implementiert, das selbst an militärische Standards erinnert. Betonbarrieren und Sichtschutzwände umgeben das Gebäude, um potenzielle Scharfschützen den Blick zu verwehren. Rund um die Uhr patrouillieren bewaffnete Polizisten, Sicherheitsbeamte und private Securitykräfte – ein Anblick, der dem beschaulichen Prairie Village innewohnt.

Besonders auffällig ist die Einrichtung einer No-Fly-Zone über dem Hotel. In allen zehn US-Austragungsstädten kommen Anti-Drohnen-Kanonen zum Einsatz, die feindliche Drohnen stören oder sogar übernehmen können. Ein rollender Sicherheitskorridor begleitet das Teambus-Shuttle zwischen Hotel und Trainingsgelände im Swope Soccer Village, wobei auch dort ein Drohnenschutz gewährleistet wird. In Mexiko und Kanada, wo England in der K.o.-Runde spielen könnte, setzen die Militärs auf handgehaltene Störsender und stationäre elektronische Kriegsführungssysteme.

Mehr als nur fußball: die gründe für den extremen schutz

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Warum dieser immense Aufwand? Die Antwort liegt in einer Kombination aus besorgniserregenden Faktoren: Die vergleichsweise hohe Schusswaffenkriminalität im Bundesstaat Kansas und die potenziellen Terrorgefahren haben die Behörden veranlasst, keine Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen. Familien und Partner der Spieler erhalten spezielle Zugangspässe, um den Sicherheitskorridor passieren zu dürfen – ein Zeichen dafür, wie ernst die Lage eingeschätzt wird.

England trifft in Gruppe D auf Kroatien, Ghana und Panama. Ob dieser extrem hohe Sicherheitsaufwand die Leistung der Mannschaft auf dem Platz beeinträchtigen wird, bleibt abzuwarten. Die „Three Lions“ leben zwar wie im Bunker, aber das Ziel ist klar: Der erste WM-Titel seit 1966 soll nach Hause kommen.