Wm-los: deutsches basketball-team mit machbarer aufgabe in berlin
Berlin bebt bereits – und das vor dem Heim-WM-Turnier! Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat bei der Auslosung eine Gruppe erwischt, die Hoffnung macht, aber auch Herausforderungen birgt. Ein Blick auf die Konstellation und die Erwartungen rund um das Team um Starspielerin Satou Sabally.

Ein gegner zum zittern, zwei chancen zum aufblühen
Die Gruppe A der Basketball-Weltmeisterschaft, die vom 4. bis zum 13. September in Berlin stattfindet, verspricht Spannung. Neben dem Gastgeber Deutschland, der mit den Erwartungen des Publikums umgehen muss, warten Spanien, Japan und Mali. Spanien, als Vize-Europameister, stellt zweifellos die größte Herausforderung dar. Doch die Duelle gegen Japan und Mali bieten realistische Chancen auf Punkte und den entscheidenden Schwung ins Turnier.
Die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 hat gezeigt, welch Potenzial in der Mannschaft steckt. Die Generation um Satou Sabally, unterstützt von ihrer Schwester Nyara und Leonie Fiebich, hat den deutschen Frauen-Basketball in den letzten Jahren auf ein neues Level gehoben. Doch der Weg zum Medaillenplatz ist hart umkämpft.
Dirk Nowitzki, der beim WM-Event in Berlin in die Hall of Fame der FIBA aufgenommen wurde, äußerte sich optimistisch, forderte aber auch Realismus: „Das Ziel muss wahrscheinlich das Viertelfinale sein. Dann müssen wir mal sehen, wie die Mädels drauf sind.“ Seine Worte spiegeln die Mischung aus Hoffnung und Vorsicht wider, die in der deutschen Basketballszene herrscht.
Im Vergleich dazu gestaltet sich die Gruppe D mit den USA, dem amtierenden Weltmeister, deutlich schwieriger. Der vermeintlich leichte Gegner China, Italien und Tschechien werden den USA alles abverlangen. Frankreich, Nigeria, Südkorea und Ungarn kämpfen in Gruppe B um den Aufstieg, während Australien, Belgien, Puerto Rico und die Türkei in Gruppe C um die heiß begehrten Viertelfinaltickets kämpfen.
Sollte Deutschland Zweiter werden, bliebe ein Duell gegen den Dritten aus Gruppe B. Ein Platz drei würde eine Begegnung mit dem Zweiten aus Gruppe B bedeuten. Die Vierten scheiden aus dem Turnier aus – ein schmerzlicher Abschied für alle Fans.
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