Wm 2026: tschechien vor nervenprobe, xhakas schatten über schweizer nati
Die zweite Runde der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 beginnt mit brisanten Duellen, bei denen zwei der drei Co-Gastgeber, Kanada und Mexiko, um Punkte kämpfen. Doch die eigentlichen Fragen beschäftigen andere Teams: Kann Tschechien seine Taktik ändern und Südafrika überraschen? Und wie geht die Schweiz mit den internen Spannungen um, die drohen, das Turnier zu ruinieren?
Tschechien bangt um schick, südafrika mit personalsorgen
Für Tschechien ist klar: Nach dem schwachen Auftritt gegen Südkorea muss nun ein Sieg her. Patrik Schick, der Stürmerstar von Bayer Leverkusen, war im ersten Spiel kaum zu sehen. Elf Ballkontakte in 63 Minuten und kein einziger Torschuss – das ist für einen Spieler seiner Klasse viel zu wenig. Trainer Jaroslav Šilhavý steht vor der Aufgabe, Schick wieder in Form zu bringen und die Offensive zu beleben. Südafrika hingegen hat mit eigenen Problemen zu kämpfen. Zwei Platzverweise im Eröffnungsspiel gegen Mexiko haben dem Team zwei wichtige Spieler – Yaya Sithole und Themba Zwane – für das Spiel gegen Tschechien beraubt. Ein herber Nachteil, der die Chancen der Südafrikaner deutlich schmälert.

In der schweizer nati herrscht unruhe
Doch die größte Überraschung liefert das Lager der Schweizer Nationalmannschaft. Berichten der Boulevardzeitung Blick zufolge herrscht im Team kollektive Verunsicherung. Auslöser ist die scharfe Kritik von Kapitän Granit Xhaka am Auftritt gegen Katar. Seine Ansagen sollen eine „toxische Richtung“ in die Stimmung gebracht haben, und einige Spieler fühlen sich wohl nicht mehr im Camp wohl. Die „Nati“ muss nun alles daran setzen, diese internen Konflikte auszublenden und sich auf das Spiel gegen Bosnien-Herzegowina zu konzentrieren.

Kann davies zurückkehren? kanada gegen katar
Ganz Kanada hält den Atem an: Wird Alphonso Davies, der Kapitän und Starstürmer, gegen Katar fit sein? Nach seiner Oberschenkelverletzung ist sein Einsatz ungewiss. Das Duell in Vancouver, wo Davies einst für die Whitecaps spielte, ist für Kanada von existenzieller Bedeutung. Ein Sieg gegen Katar ist Pflicht, um die Chancen auf ein Weiterkommen in der K.o.-Runde zu wahren. Ohne Davies, dem Dreh- und Angelpunkt der Mannschaft, wird es für die Kanadier jedoch enorm schwer.

Mexiko setzt auf mora, südkorea unter druck
Mexiko hingegen will den Schwung des ersten Sieges gegen Südafrika mitnehmen und gegen Südkorea nachlegen. Dabei setzt man auf das Wunderkind Gilberto Mora, der mit nur 17 Jahren bereits zum Star des Co-Gastgebers aufgestiegen ist. Seine Einwechslung gegen Südafrika löste tosenden Jubel aus. „Mexiko verdient es, an der Spitze der Welt zu stehen“, erklärte Mora, der mit seiner Aussage die Euphorie zusätzlich anheizte. Südkorea steht nun unter Druck und muss gegen Mexiko unbedingt punkten, um seine Hoffnungen auf ein Weiterkommen am Leben zu erhalten.
Die WM 2026 verspricht weitere spannende Duelle und unerwartete Wendungen. Doch eines ist klar: Die Teams müssen ihre Nerven im Griff haben und sich auf die Herausforderungen konzentrieren, um erfolgreich zu sein. Die kommenden Spiele werden zeigen, welche Mannschaften den Druck am besten meistern können.
