Wm 2026: so kommentieren die weltreporter das erste tor!
Die Fußballwelt atmete auf – und kommentierte begeistert! Julian Quinones von Mexiko markierte das erste Tor der WM 2026 gegen Südafrika, und die Radioreporter weltweit lieferten sich einen Kommentar-Wettbewerb der Extraklasse. Ein Audio-Mix der EBU Euroradio fängt die Emotionen und die unterschiedlichen Stile ein.

Ein tor, viele stimmen: der internationale kommentar-reigen
Das Tor von Quinones war mehr als nur ein Netztreffer; es war der Beginn eines Fußballfestes, das Millionen Menschen vor ihren Radios verfolgten. Von den quirligen Kommentatoren Lateinamerikas bis hin zu den präzisen Analysen europäischer Experten – die Vielfalt der Stimmen spiegelte die globale Begeisterung für die WM wider. Der Jubel in Mexiko City war unverkennbar, doch auch in den Studios auf der ganzen Welt brodelte es vor Spannung und Freude.
Was niemand erwartet hätte, war die Anzahl der roten Karten im Eröffnungsspiel. Drei Platzverweise für Südafrika und ein Platzverweis für Mexiko sorgten für zusätzliche Brisanz und eine kuriose Statistik. Die Schlachten von Nürnberg im Jahr 2006 blitzen kurz auf, als man sich an die vier roten Karten im Achtelfinale zwischen Portugal und den Niederlanden erinnert.
Ein besonderes Augenmerk gilt dem jungen Gilberto Mora, der im Alter von nur 17 Jahren und 240 Tagen sein WM-Debüt feierte. Der talentierte Nachwuchsspieler ist nicht nur das jüngste Mitglied der mexikanischen Nationalmannschaft, sondern auch ein Hoffnungsträger für die Zukunft. Sein früher Einwechslung weckte die Erwartungen, und sein Teamkollege Raul Jimenez ließ die Erwartungen nicht enttäuscht: Nur eine Minute nach Moras Einwechslung traf Jimenez zum 2:0.
Die Startelf von Südkorea gegen Tschechien zeigte bereits die Moral einer Mannschaft, die sich dem Erfolg verschrieben hat. Der 2:1-Erfolg demonstrierte die kämpferische Bereitschaft und die taktische Flexibilität der koreanischen Elf. Auch Bayer Leverkusens Stürmer Patrik Schick blieb unauffällig.
Und dann ist da noch der Rekordwechsel auf der Trainerbank: Mit dem Anpfiff der WM übernahm Hugo Broos, der Trainer Südafrikas, die Position des ältesten Trainers bei einer WM-Endrunde. Doch dieser Rekord hielt nicht lange, denn Miroslav Koubek, der Coach der Tschechen, war noch etwas älter. Dick Advocaat, der Trainer Curacaos, wird diesen Rekord bald wieder brechen.
