Wm 2026: indien kann vor dem start noch jubeln!

Ein Wettlauf gegen die Zeit war es für Millionen Fußballfans in Indien. Erst wenige Tage vor dem Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 steht die Übertragung des Turniers im bevölkerungsreichsten Land der Welt tatsächlich fest. Hunderte Millionen Menschen können nun mitfiebern – ein Blackout wurde in letzter Sekunde abgewendet.

Die zarte verhandlung, die den sport in atem hielt

Die zarte verhandlung, die den sport in atem hielt

Die FIFA bestätigte am Montag die Einigung mit dem Medienkonzern Zee Entertainment Enterprises. Dieser erwarb die indischen Übertragungs- und Streamingrechte für die Endrunden 2026 und 2030. Die Verhandlungen waren langwierig und von Unsicherheit geprägt. Es hatte ernsthafte Befürchtungen gegeben, dass die indische Bevölkerung das Fußballspektakel in den USA, Mexiko und Kanada verpassen könnte.

Bedenken hinsichtlich der Sendezeiten: Mehrere Sender in Indien und Asien zögerten bei den Gebotsgesprächen. Die Hauptursache: Bedenken hinsichtlich der späten Anstoßzeiten in der Region, die sich negativ auf die Zuschauerzahlen und Werbeeinnahmen ausgewirkt hätten. Es war ein Balanceakt, denn die Begeisterung für Fußball ist ungebrochen, aber die wirtschaftlichen Aspekte spielen natürlich auch eine Rolle.

Die FIFA hatte offenbar rund 100 Millionen US-Dollar für die Rechte an den Turnieren 2026 und 2030 gefordert. Laut lokalen Medien fanden nur wenige Bieter im indischen Markt diesen Preis angemessen. Das Unternehmen machte keine Angaben zu den finanziellen Details des Deals, der auch die Übertragung von 38 weiteren FIFA-Veranstaltungen zwischen 2026 und 2034 umfasst.

Indien, mit seiner Bevölkerung von 1,4 Milliarden Menschen, nimmt zwar selbst nicht an der WM teil, aber die Faszination für den globalen Fußball ist enorm. Die Sicherstellung der Übertragung durch Zee Entertainment Enterprises ist ein Sieg für die Fans und unterstreicht die wachsende Bedeutung des indischen Marktes für die FIFA. Das Turnier wird zweifellos eine riesige Fußballbegeisterung im Land auslösen, selbst wenn Indien selbst nicht dabei ist.