Wm 2026: fifa blockiert iranischen wunsch nach mexiko-gastspielen!

Ein Schock für den iranischen Fußball: Die FIFA hat den Wunsch des iranischen Verbands, die Vorrundenspiele der WM 2026 in Mexiko auszutragen, abgewiesen. Der Hintergrund: die anhaltenden Spannungen zwischen dem Iran und den USA, wo die Spiele nun stattfinden sollen. Die Entscheidung sorgte für Enttäuschung bei Präsidentin Claudia Sheinbaum, die sich noch für die Ausrichtung in Mexiko eingesetzt hatte.

Hoher logistischer aufwand als begründung

Hoher logistischer aufwand als begründung

Die FIFA begründete die Ablehnung mit einem „enormen logistischen Aufwand“, der mit einer Verlegung der Spiele verbunden gewesen wäre. Unverständnis herrscht in Mexiko, wo man sich auf die Austragung der Spiele gefreut hatte, insbesondere angesichts der geplanten Eröffnungsfeier im Azteken-Stadion. Es gilt als Zeichen dafür, dass die FIFA die Sicherheit der Spieler und Offiziellen über alle politischen Erwägungen stellt.

Der Iran war in einer Gruppe mit Neuseeland, Belgien und Ägypten gelost worden. Die geopolitische Lage hat die sportliche Planung nun deutlich beeinflusst. Präsident Gianni Infantino hatte zwar noch kurz zuvor eine Teilnahme des Irans an der WM betont, doch die Sicherheitsbedenken wogen schwerer.

Die Entscheidung fällt kurz nach Beginn einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg, während der in Islamabad Gespräche zwischen den USA und dem Iran über eine dauerhafte Friedenslösung stattfinden sollen. Ob diese Gespräche nun durch die FIFA-Entscheidung beeinflusst werden, bleibt abzuwarten. Die WM in Nordamerika steht vor ihrer Zeit, doch die Schatten des politischen Konflikts liegen bereits deutlich über dem Turnier.

Die Spiele werden in den USA stattfinden, was angesichts der aktuellen militärischen Spannungen eine sensible Angelegenheit darstellt. Es bleibt zu hoffen, dass die Sicherheit aller Beteiligten gewährleistet werden kann und der Fokus wieder voll und ganz auf den sportlichen Leistungen liegt. Denn eines ist klar: Der Fußball sollte ein verbindendes Element sein, nicht ein Spiegelbild politischer Konflikte.