Wm 2026: das regelwerk im überblick – von aufstellungen bis stadiondächern
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 steht vor der Tür, und mit ihr eine Flut neuer Regeln und Modifikationen. Von der Zusammensetzung der Kadern über die möglichen Wechsel bis hin zu den Auflagen für die Stadien – für Spieler, Trainer und Fans gleichermaßen gilt es, den Überblick zu behalten. Klaus Schäfer nimmt die wichtigsten Änderungen unter die Lupe.
nAufstellungen und wechsel: flexibilität mit attest
nDie FIFA hat die Regeln rund um die Aufstellung und die Wechselspieler angepasst. Jeder Kader muss nun mindestens 23 und höchstens 26 Spieler umfassen, darunter mindestens drei Torhüter. Am Spieltag dürfen bis zu 15 Ersatzspieler auf der Bank sitzen. Die Startaufstellung muss 90 Minuten vor Anpfiff eingereicht werden. Eine Änderung ist nur noch bei Krankheit oder Verletzung eines Spielers möglich – ein Szenario, das wir 2014 im WM-Finale zwischen Deutschland und Argentinien eindrücklich mit Christoph Kramers Einwechslung für Sami Khedira erleben durften. Dieser Wechsel belastet das Kontingent nicht, der verletzte Spieler darf jedoch auf der Bank verbleiben.
nDas erlaubt den Trainern eine gewisse Flexibilität, verlangt aber auch Disziplin und eine sorgfältige Auswahl der Spieler. Die FIFA hat zudem die Trainingseinheiten in den Stadien abgeschafft, um die Qualität des Spielfelds zu erhalten. Ein kurzer Spaziergang um den Platz in Trainingsschuhen ist allerdings erlaubt, wenn das Team das Stadion noch nicht kennt. 30 Minuten vor dem Anpfiff dürfen sich die Mannschaften aufwärmen, sofern der Platzzustand dies zulässt.
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Spielabbrüche und extremwetter: die zeit wird nachgeholt
nWas passiert, wenn ein Unwetterspiel abgebrochen werden muss? Die Antwort ist klar: Das Spiel wird nicht wiederholt, sondern lediglich die verbleibende Spielzeit nachgeholt – unabhängig davon, wie kurz oder lang diese ist. Alle Gelben Karten, Platzverweise und vorgenommenen Wechsel behalten ihre Gültigkeit. Es gilt die Formation, die zum Zeitpunkt des Abbruchs bestand. Die Fortsetzung erfolgt entweder mit Schiedsrichterball oder den möglichen Fortsetzungen nach einer Unterbrechung. Sollte ein Team die Verantwortung für den Abbruch tragen, drohen empfindliche Strafen – von Spielwertungen bis hin zu Geldstrafen.
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