Wirtz-kritik schwillt an: ehemaliger premier-league-star schießt mit kanone!
Liverpool – Der Traum von Florian Wirtz in der Premier League scheint sich zu trüben. Nach dem blamablen Pokal-Aus gegen Manchester City entfacht sich eine neue Welle der Kritik am DFB-Star, angeführt von niemand geringerem als irischem Fußball-Veteran Tony Cascarino. Seine Worte treffen hart und lassen den Ex-Chelsea-Stürmer kein gutes Haar an Wirtz‘ Auftreten.
Die show-einlage, die nicht überzeugt
Cascarino, der in 90 Länderspielen für Irland auflief, lässt seiner Enttäuschung in einem Interview mit talkSPORT freien Lauf. Er bezeichnet Wirtz offen als „Selbstdarsteller“ und vergleicht ihn abschätzig mit den Harlem Globetrotters – einer Truppe, die für ihre spektakulären, aber oft wenig zielführenden Kunststückchen bekannt ist. „Ich habe diese kleinen Kabinettstücke von Wirtz satt“, wetterte Cascarino. „Er macht ständig solche Spielchen! Erinnert ihr euch an die Harlem Globetrotters? Das war Selbstdarstellung pur. Und Wirtz macht im Liverpool-Trikot etwas Ähnliches.“
Das Problem? Während Wirtz bei Bayer Leverkusen ein enormer Einflussfaktor war, scheinen seine Qualitäten im englischen Top-Fußball kaum zur Geltung zu kommen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In 41 Pflichtspielen erzielte der 150 Millionen Euro teure Neuzugang lediglich sechs Treffer und bereitete neun weitere vor. Ein mageres Ergebnis für einen Spieler dieser Preisklasse.
Es ist kein Geheimnis, dass sich Wirtz in Liverpool schwer tut. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einer längeren Torflaute zeigte er zwar kurzzeitig aufblitzende Leistungen, doch gegen Manchester City war erneut wenig zu sehen. Das Pokal-Aus verstärkt die Zweifel und lässt die Frage aufkommen, ob der Transfer überhaupt aufgehen wird.
Cascarino nimmt dabei nicht an Wirtz‘ Talent an sich zweifelt. „Er ist ein enorm talentierter Junge“, räumt der Ex-Stürmer ein. „Das hat er bei Bayer Leverkusen bewiesen. Aber dort war er eben kein Selbstdarsteller. Dort hat er seine Fähigkeiten zielgerichtet eingesetzt.“ In Liverpool hingegen wirke er wie ein Mann, der versuche, sich zu profilieren, anstatt dem Team zu dienen. Der Kontrast könnte kaum größer sein.
Die Diskussionen um Wirtz werden so weitergehen, solange er nicht seine Form findet und einen spürbaren Unterschied im Spiel der Reds macht. Die Erwartungen sind enorm, und der Druck wächst. Ob er ihnen gerecht werden kann, bleibt abzuwarten.

Die millionenfrage: kann wirtz abliefern?
Die Summe von 150 Millionen Euro ist ein enormer Druck. Cascarinos Kritik ist zwar hart, aber sie unterstreicht die Notwendigkeit, dass Wirtz endlich seine Klasse unter Beweis stellt – oder Liverpool muss sich schweren Herzens von dem teuren Missverständnis trennen.
