Wirtz verteidigt slot: liverpool glaubt an den trainer – trotz auswärtsschlaps!

Liverpool – Die Stimmung am Mersey ist gedrückt. Nach dem desolaten 0:4 gegen Manchester City im FA Cup und einer insgesamt schwachen Rückrunde stellt sich der Druck auf Trainer Arne Slot immer weiter in den Vordergrund. Doch Nationalspieler Florian Wirtz hat nun unmissverständlich seine Unterstützung für den niederländischen Coach erklärt – und das vor dem brisanten Champions-League-Viertelfinalhinspiel gegen Paris Saint-Germain.

Wirtz: „wir haben immer noch ziele“

„Wir glauben an den Trainer“, so Wirtz gegenüber den Medien. Seine Worte sind ein klarer Appell an die Nervosität, die um den Verein herumherrscht. Der 22-Jährige betonte, dass der Glaube an Slot vor allem auf dessen Erfolgen in der Vorsaison beruhe, als er Liverpool zur englischen Meisterschaft führte. „Seine Mannschaft hat viele gute Spiele gezeigt“, erklärte Wirtz, räumte aber auch ein, dass die Erwartungen noch nicht vollständig erfüllt wurden. „Wir hätten uns gewünscht, dass es noch besser wäre, aber es ist, wie es ist. Wir haben immer noch Ziele.“

Die jüngsten Ergebnisse lassen jedoch wenig Hoffnung auf eine schnelle Trendwende erkennen. Liverpool verlor von den letzten fünf Pflichtspielen satte vier. Die Demütigung gegen City, bei der die Reds förmlich einstudierte Schauspiele abzogen, sitzt tief. Es ist eine Situation, die selbst den größten Optimisten zu denken gibt.

Energie und hingabe gefragt

Energie und hingabe gefragt

Wirtz blieb dennoch standhaft: „Wir glauben an uns, an unsere Gruppe mit großartigen Charakteren und Spielern und an unseren Trainer, der versucht, uns gut auf das Spiel vorzubereiten.“ Für das Duell gegen PSG im Prinzenpark fordert er nun vor allem eines: „90 Minuten voller Energie und Hingabe. Sonst haben wir keine Chance.“ Die Erinnerungen an das letztjährige Achtelfinal-Debakel gegen PSG scheinen noch frisch. Obwohl Liverpool in Frankreich einen knappen 1:0-Sieg errang, verlor man die Rückpartie 0:1 und scheiterte im Elfmeterschießen. Ein bitteres Kapitel, das die Reds nun unbedingt abschließen wollen.

„Sollte ein Gegentreffer fallen, müssen wir zusammenhalten und dürfen den Glauben nicht verlieren“, mahnte Wirtz. Die Aufgabe ist klar: Gegen ein PSG-Team, das in der vergangenen Saison den Titel verteidigte, ist nur mit einer geschlossen Mannschaft und maximaler Anstrengung etwas zu erreichen. Es wird ein Kampf, der alles abverlangt – und Wirtz und sein Team müssen bereit sein, ihn zu führen.