Völler schockiert: wm-tickets sprengen das budget!
Ein Aufschrei aus dem deutschen Fußball: DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat die astronomischen Preise für die anstehende Weltmeisterschaft in Nordamerika unmissverständlich kritisiert. Die Freude auf das Turnier trübt sich für viele Fans, denn die Kosten für Flug, Unterkunft und Ticket sind schlichtweg unbezahlbar geworden.

Die fifa verteidigt die preisgestaltung – völler ist anderer meinung
Die Ticketpreise für das WM-Finale 2022 in Katar, die bereits für rund 1.600 Dollar zu Buche schlugen, erscheinen im Vergleich zu den aktuellen Preisen geradezu lächerlich. Für das Endspiel des diesjährigen Turniers werden offizielle Preise von bis zu 11.000 Dollar fällig – eine Summe, die für viele deutsche Fans unerreichbar ist. Völler äußerte sich sichtlich verärgert: „Es ist einfach zu viel. Zu teuer. Aber man kann es leider nicht mehr ändern.“
Obwohl Gianni Infantino, der Präsident des Fußball-Weltverbands FIFA, die hohen Preise verteidigte, ließ Völler durchblicken, dass er die Entscheidung nicht teilt. „Die FIFA wird ihre Gründe haben, solche Preise zu verlangen“, kommentierte er kritisch. Der DFB-Sportdirektor betonte zwar, dass man versuche, die deutschen Fans zu unterstützen, räumte aber ein, dass die Situation für viele unerschwinglich sei.
Die Preisentwicklung ist alarmierend. Während internationale Stars und VIPs sich die besten Plätze leisten können, droht die WM für den durchschnittlichen Fan zu einer unbezahlbaren Nebensächlichkeit zu werden. Es stellt sich die Frage, ob diese Entwicklung nicht dem Geist des Fußballs, der eigentlich ein Sport für jedermann sein sollte, zuwiderläuft. Die Hoffnung ruht nun darauf, dass die FIFA ihre Preispolitik überdenkt und zumindest einige erschwinglichere Tickets für die treuen Fans bereitstellt. Ansonsten droht eine Entkoppelung zwischen dem Fußball und seiner Basis.
Die aktuelle Situation wirft ein schlechtes Licht auf die FIFA und zeigt, dass die Profitebene des Fußballs oft die Bedürfnisse der Fans vernachlässigt. Die kommenden Tage werden zeigen, ob es noch Möglichkeiten gibt, das Ruder herumzureißen und die WM für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
