UEFA-Boykott gegen FIFA geht weiter – Bedingungen für Rückkehr nicht erfüllt
Die UEFA hält im Machtkampf mit FIFA-Präsident Gianni Infantino den Druck aufrecht. Trotz des Rückzugs der FIFA-Pläne für eine Öffnung gegenüber externen Investoren, hält die UEFA an ihrem Boykott der Wettbewerbe des Weltverbandes fest.
UEFA Bekräftigt Vertrauensverlust in Infantino
Das geht aus einer UEFA-Erklärung auf SID-Anfrage vom Donnerstag hervor. Zudem bekräftigte die UEFA, sie habe das Vertrauen in Infantino verloren. Die UEFA-Verbände hätten ihre Bedingungen für eine Rückkehr zu FIFA-Wettbewerben klar formuliert: Der Plan zum Verkauf von Anteilen an den wichtigsten FIFA-Wettbewerben müsse zurückgezogen werden und sichergestellt werden, "dass derartige Versuche, den Fußball auf diese Weise zu entstellen, niemals wieder unternommen werden." Die UEFA erklärte: "Diese Bedingungen sind nicht erfüllt."

FIFA-Entschuldigung Ändert Nichts
Die FIFA-Führung hatte am Mittwoch nach einer Krisensitzung in Marokko "Fehler" eingeräumt und für das aufgegebene Vorhaben um Entschuldigung gebeten. Sie sprach Infantino ihre "volle Unterstützung" aus und verwies darauf, dass er als einziger von den 211 Mitgliedsverbänden gewählter Verantwortlicher an der Spitze des Weltverbandes stehe. Die UEFA wies diese Unterstützung zurück und bezeichnete die Erklärung als Resultat "einiger Personen, die vom FIFA-Präsidenten beschäftigt werden und deren Karriere von seinem Wohlwollen abhängt."
