Telekom verlängert mit baskets bis 2028: 33 jahre partnerschaft werden zur ewigkeit

Die Telekom bleibt. Punkt. Nach 33 gemeinsamen Jahren unterschreibt der Bonner Basketball-Bundesligist eine weitere Namensrechte-Vereinbarung mit seinem Hauptsponsor – diesmal bis 2028. Die Botschaft ist klar: In Zeiten, in denen Sportclubs von einem Sponsor zum nächsten pilgern, um die Liquidität zu retten, bleibt der BBL-Traditionsklub mit der Deutschen Telekom verheiratet – eine Liaison, die so stabil ist wie kaum eine andere im deutschen Profisport.

Simon Pallmann, Geschäftsführer der Telekom Baskets Bonn, formuliert es nüchtern: „Für uns bedeutet diese Verlängerung weit mehr als reine Planungssicherheit.“ Dahinter steckt ein Mausklick auf „Weiter“, der Strukturen sichert, Jobs erhält und Jugendarbeit finanziert. Die Summe? Vertraglich festgehalten, intern vertraulich. Nur so viel: Die Telekom zahlt pro Jahr einen siebenstelligen Betrag – ein Fass, das in Bonn seit 1995 offensteht.

Champions league-triumph 2023 war der höhepunkt einer ära

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Der größte Erfolg der Partnerschaft liegt nur zwei Saisons zurück: der Gewinn der Champions League 2023. Bonns 77:70-Sieg gegen Burgos bescherte dem Klub die erste europäische Trophäe und der Telekom ein Werbespot-Feuerwerk, das sich über 15 Millionen Views summierte. Sponsoring-Return in Reinform. Für den Konzern ist Basketball längst Testlabor für 5G-Technik und Fan-Apps; für den Klub ein Betriebssystem, das funktioniert, weil es nie abstürzt.

Die Verlängerung bis 2028 verankert Bonn in der oberen Tabellenhälfte der BBL. Budgetplaner können jetzt drei Jahre vorausrechnen, ohne Kalendersprünge. Jugendkoordinator Jeff Garrett baut seine Nachwuchsakademie aus, Sponsoring-Chef Christoph Reisig wirbt neue Co-Partner an – alles unter dem Dach der Telekom, die damit die längste laufende Namensrechts-Partnerschaft im deutschen Profisport noch einmal streckt.

Andere Klubs schielen neidisch. Hamburg, Düsseldorf, sogar Bayern München wechseln alle zwei Jahre den Hauptsponsor, weil die Preise explodieren und Marken schnell wieder abspringen. Bonn dagegen lebt Stabilität. Die Fan-Shop-Umsätze steigen seit zehn Jahren kontinuierlich, die Dauerkarten sind seit 2021 ausverkauft. Die Marke „Telekom Baskets“ ist laut Sponsors Value Ranking 2025 die wertvollste Basketball-Adresse Deutschlands – geschätzter Markenwert: 48 Millionen Euro.

Am kommenden Wochenende empfangen die Rheinländer ratiopharm Ulm. Die Haupttribüne trägt schon heute das Wort „Danke“ in Telekom-Magenta. Kein großes Tamtam, keine Showeinlage. Einfach ein Wink mit dem Zaunpfahl: Wir bleiben, was wir sind – Bonns Basketball-Familie mit Dauerkarte auf Ewigkeit.