Romeo castelen: vom nationalspieler zum gefängnis – 2 millionen euro strafe
Er war ein Flügelflitzer mit 10 Länderspielen für Holland, jetzt sitzt Romeo Castelen für 18 Monate hinter Gittern. Das Gericht in Zwolle verurteilte den Ex-HSV-Profi wegen Geldwäsche, 150.000 Euro davon sind auf Bewährung. Die Rechnung: 2 Millionen Euro muss der 42-Jährige zahlen – ein Drittel seines geschätzten Vermögens.
Die Justiz lüftete ein Schattennetzwerk rund den chinesischen Drittligisten Zhejiang Yiteng. Castelen spielte dort 2015 bis 2017, doch seine wahren Einnahmen flossen über Konten des Sportdirektors. Mehrere Millionen Euro wurden so gewaschen, sagen die Richter. Der ehemalige Rechtsaußen war nicht nur Athlet, sondern auch Investoren-Mitte.

Der schiphol-fund: 139.000 euro in kleinen scheinen
Den Beweis lieferte ein Koffer voller Bargeld. Als Castelen 2019 auf dem Flughafen Schiphol Richtung China abheben wollte, fanden Zollbeamte 139.000 Euro in seinem Handgepäck. Seine Erklärung: Casino-Gewinne und Uhrenverkäufe. Die Staatsanwaltschaft lachte nicht – sie forderte drei Jahre Haft. Am Ende blieben 18 Monate, ein halbes Jahr auf Bewährung.
Ein zweiter Angeklagter, ein niederländischer Finanzberater, erhielt ebenfalls Freiheitsstrafe und eine Geldstrafe in Höhe von 800.000 Euro. Die Richter sprachen von einer „organisierten Vermögensverschiebung
