Mohamed Salah in der Türkei: Wie Trabzonspor ihn sich leisten kann und was das für die Süper Lig bedeutet
Die Süper Lig in der Türkei sorgt weiterhin für Aufsehen in der Fußballwelt. Nach dem Rekordtransfer von Victor Osimhen zu Galatasaray Istanbul wechselt nun Mohamed Salah ablösefrei zu Trabzonspor und soll ein fürstliches Jahresgehalt von 17 Millionen Euro kassieren – trotz der Tatsache, dass Trabzonspor in der Vorsaison lediglich Tabellen-Siebter war.
Der Aufstieg des türkischen Fußballs
SPORT1 sprach mit Muhammet Duman, türkischem Sportreporter und Süper-Lig-Experten, um die Gründe für Salahs Entscheidung und die Auswirkungen auf die Liga zu beleuchten. Salah habe den Aufschwung des türkischen Fußballs bemerkt und lehnte lukrative Angebote aus Asien und Nordamerika ab, darunter ein Angebot aus Saudi-Arabien mit einem Jahresgehalt von 50 Millionen Euro. Er wolle vor allem wieder mit Leidenschaft Fußball spielen, was ihm in der Türkei geboten wird.
Die Süper Lig habe in Sachen Wettbewerbsfähigkeit und Qualität in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht. Der Empfang von Salah in Trabzon war enthusiastisch, mit 30.000 Fans bei der Vertragsunterzeichnung.

Salahs Einfluss auf die Liga
Duman betont, dass Salahs Wechsel die Aufmerksamkeit auf den türkischen Fußball lenkt und der beste Transfer für Trabzonspor in den letzten Jahren ist. Der Transfer hat zu einem enormen Anstieg der Trikotverkäufe geführt, wobei sogar Fans Kredite aufnehmen, um Trikots und Dauerkarten zu erwerben. Die Zuversicht der Trabzonspor-Fans, den ersten Meistertitel seit 2022 zu feiern, ist auf dem Höhepunkt.
Duman glaubt, dass Trabzonspor mit Galatasaray und Fenerbahçe gleichgezogen ist und die Konkurrenz beunruhigt. Obwohl auch Fenerbahçe und Galatasaray beeindruckende Neuverpflichtungen getätigt haben, sei Salah eine Klasse für sich.