Leverkusen stoppt talfahrt: piljic trifft, jena bleibt sieglos
Der Befreiungsschlag kam zur rechten Zeit. Nach zwei Niederlagen gegen die Topteams Hoffenheim und Wolfsburg haben die Frauen von Bayer Leverkusen den nächsten Rückschlag verhindert – und das mit der Konsequenz von Profis.
Katharina piljic trifft früh, jena findet keine antwort
Schon in der 19. Minute erzielte Katharina Piljic das goldene Tor im Ulrich-Haberland-Stadion. Ein Treffer, der Jena, das seit Anfang Februar auf einen Sieg wartet, endgültig in die Knie zwang. Die Gäste aus Thüringen liefen an, aber der Ball wollte einfach nicht ins Netz. 34 Punkte stehen nun für die Werkself zu Buche – und Platz fünf ist kein Zufall mehr, sondern eine Visitenkarte.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Leverkusen gewann 60 Prozent der Zweikämpfe, schoss 14-mal aufs Tor und ließ nur zwei gefährliche Szenzen zu. Das ist keine Momentaufnahme, sondern ein Lehrstück in Effizienz. Trainer Robert Pascal hatte vor allem die Defensive umgestellt – und sah prompt die Dividende.

Freiburg und kölen liefern schützenhilfe
Während die Rheinländer jubelten, rutschten andere Teams ab. Der SC Freiburg verlor 0:2 in Leipzig und verpasst die Chance, sich in der oberen Tabellenhälfte festzubeißen. Der 1. FC Köln hingegen siegte 2:1 in Nürnberg und klettert auf Rang sieben – ein Erfolg, der vor allem der zweiten Halbzeit geschuldet ist, als die Domstädter umschalteten wie ein Uhrwerk.
Die Liga wird enger. Zwischen Platz fünf und neun liegen nur vier Punkte. Das bedeutet: Jeder Spieltag ist ein Mini-Finale. Leverkusen hat die Nervosität abgelegt, Jena sieht dem Abstieg immer tiefer in die Augen. Die Saison ist noch lang, aber die Richtung ist klar – und die hat Stefan Fischer geschrieben.
