Leistenbruch stoppt romario rösch – vfl bochum verliert außenverteidiger
Romario Rösch wird dem VfL Bochum in den kommenden Wochen nicht zur Verfügung stehen. Der 26-jährige Außenverteidiger zog sich einen Leistenbruch zu und musste sich am Mittwoch einer Operation unterziehen. Der Klub bestätigte den Eingriff über die Plattform X.

Der einschnitt kommt zum falschen zeitpunkt
Rösch war im Sommer vom SSV Ulm an die Castroper Straße gewechselt, unterschrieb einen Einjahresvertrag – und ist seitdem auf der Suche nach seinem Platz. Nach einem holprigen Saisonstart mit einigen Einsätzen fiel er zuletzt komplett aus dem Kader. Sein letztes Pflichtspiel datiert vom sechsten Spieltag, der 1:2-Niederlage in Nürnberg. Seit dem 18. Spieltag fehlt er komplett im Profi-Aufgebot.
Die Verletzung ist ein weiterer Rückschlag. Zuletzt versuchte Rösch über die zweite Mannschaft in der Regionalliga West wieder Tritt zu fassen. Zwei Einsätze gegen Rödinghausen und Schalke II folgten – nun die Zwangspause. Die Genesungszeit wird Wochen dauern, ein Comeback in dieser Saison ist offen.
Für den VfL Bochum bedeutet der Ausfall einen personellen Engpass auf den Außenbahnen. Die Defensive ist ohnehin eine Baustelle, jede Option zählt. Rösch, ein Spieler mit Zweitliga-Erfahrung und Kampfgeist, hätte sich erneut beweisen wollen. Stattdessen schaut er von der Tribüne auf ein Team, das sich in der Tabelle nach oben arbeiten will.
Die Frage bleibt: Bekommt der Verteidiger nach seiner Genesung überhaupt noch eine Chance? Sein Vertrag läuft im Sommer aus. Die Uhr tickt. Und die Konkurrenz schläft nicht.
