Hoeneß tickt anders: dreesen packt über den ehrenpräsidenten aus

Jan-Christian Dreesen räumt ein: Uli Hoeneß flippt manchmal aus, wenn wieder „irgendein Unfug“ über den FC Bayern erzählt wird. Im OMR-Podcast spricht der Vorstandschef Klartext – und liefert eine schonungslose Einschätzung, warum der Ehrenpräsident sich regelmäßig in Rage redet.

„Das muss Uli selber entscheiden. Ich glaube, da geht manchmal der Gaul mit ihm durch“, sagt Dreesen. Der 58-Jährige nimmt Hoeneß in Schutz, betont aber auch: Die Eskapaden seien weniger geworden. „Es hat sich deutlich reduziert, glaube ich.“

Hamann und matthäus: alte kameraden, neue gegner

Hamann und matthäus: alte kameraden, neue gegner

Im Visier des 72-jährigen Ex-Präsidenten stehen vor allem zwei ehemalige Bayern-Spieler: Dietmar Hamann und Lothar Matthäus. Dreesen kennt die Gründe. „Deswegen ärgert man sich da auch mehr, wenn man dann beispielsweise von Didi Hamann immer nur Genöle, Gemecker und Geschimpfe hört.“

Der Bayern-Boss zeigt Verständnis für die Lust an der Attacke. „Es ist ein Stück weit zu unserem Geschäft dazu.“ Kritik sei ein Indikator für Relevanz. „Es wäre schlimm, wenn keiner mehr über den FC Bayern lästert, dann wären wir nämlich unwichtig.“

Dreesen zieht eine eisernere Bilanz: „Solange wir gewinnen, kann jeder schimpfen wie er mag.“ Die Botschaft ist klar – der Klub nimmt die Provokationen mit kaltem Lächeln und warmem Punktekonto.