Fortuna Düsseldorf erleidet höchste Pokal-Heimniederlage seit 1980 – Trainer Ende steht unter Druck
Düsseldorf – Fortuna Düsseldorf hat eine bittere Niederlage im DFB-Pokal kassiert und erstmals seit 16 Jahren die ersten drei Saisonspiele verloren. Das 1:5 gegen den SC Freiburg markiert die höchste Heimniederlage der Fortuna in diesem Wettbewerb seit 1980.
Die Blamage gegen Freiburg
Die Erwartung, dass die Mannschaft von Trainer Alexander Ende in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den SC Freiburg als Außenseiter auflaufen würde, war gegeben. Die deutliche 1:5-Niederlage (0:1) war jedoch eine bittere Ernüchterung. Noch nie zuvor hatte Fortuna in einem Heimspiel des DFB-Pokals eine höhere Niederlage einstecken müssen, obwohl das Team den Wettbewerb bereits 1979 und 1980 gewonnen hat.

Druck auf Trainer Ende
Die Niederlage setzt den angeblich intern umstrittenen Trainer Ende zusätzlich unter Druck. Nach den zuvor erlittenen 1:2-Niederlage bei Waldhof Mannheim und dem 0:2 gegen die TSG Hoffenheim II befindet sich die Fortuna in der 3. Liga auf dem enttäuschenden 18. Platz. „Wir müssen schauen, dass wir ergebnistechnisch voll in die Spur kommen“, äußerte sich Ende nach dem Spiel bei Sky bezüglich des Punktspiels am Freitag gegen die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart. Er fügte hinzu: „Es ist selbstredend, dass die Sehnsucht nach Glücksmomenten sehr groß ist.“
Spieler Heintz versucht, Positives zu sehen
Dominique Heintz versuchte, trotz der deutlichen Niederlage einen positiven Aspekt zu finden. „Wir haben einen guten Schritt nach vorne gemacht“, behauptete er. Allerdings wurden die Fehler bei Standardsituationen von den Freiburgern „böse bestraft“, wie er anmerkte. Auf die Frage nach möglichen Spannungen zwischen Trainer und Mannschaft antwortete Heintz diplomatisch: „Es ist alles in Ordnung. Wir versuchen jeden Tag unser Bestes, wir versuchen, jeden Tag besser zu werden.“