Borussia dortmund steigert gewinn und umsatz – trotz gestiegener personalkosten

Bvb präsentiert starke halbjahreszahlen

Borussia Dortmund hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 (1. Juli bis 31. Dezember 2025) ein positives Ergebnis erzielt. Trotz deutlich gestiegener Personalkosten konnte der Verein sowohl den Konzerngewinn als auch den Umsatz steigern. Die aktuellen Zahlen, die diese Woche veröffentlicht wurden, zeigen eine weiterhin solide wirtschaftliche Basis für den Traditionsverein.

Rekordumsatz in der vorsaison

Rekordumsatz in der vorsaison

Die vergangene Saison war für den BVB bereits äußerst erfolgreich. Mit einem Konzernerlös von 526 Millionen Euro wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Hinzu kam ein Überschuss von 6,5 Millionen Euro. Diese positive Entwicklung setzt sich nun im neuen Geschäftsjahr fort, was die strategische Ausrichtung des Vereins unterstreicht.

Konzerngewinn deutlich erhöht

Konzerngewinn deutlich erhöht

Der Konzerngewinn im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 beläuft sich auf 18,7 Millionen Euro. Das sind satte elf Millionen Euro mehr als im Vorjahreshalbjahr. Diese Steigerung ist ein Zeichen für die erfolgreiche Arbeit des Managements und die wirtschaftliche Stärke des Vereins.

Transfereinnahmen als wachstumstreiber

Transfereinnahmen als wachstumstreiber

Ein wesentlicher Faktor für den Gewinnanstieg waren die erhöhten Transfereinnahmen. Diese stiegen um 32,7 Millionen Euro auf insgesamt 54,9 Millionen Euro an. Ein Beispiel hierfür ist der Transfer von Jamie Gittens zum FC Chelsea für bis zu 65 Millionen Euro zu Beginn des Geschäftsjahres.

Umsatzentwicklung im detail

Auch die Konzernerlöserträge konnten leicht gesteigert werden, und zwar um 1,9 Millionen Euro auf 246,4 Millionen Euro. Hier eine Übersicht der einzelnen Bereiche:

  • Spielbetrieb: 24,6 Millionen Euro (Vorjahr: 25,4 Millionen Euro)
  • Werbung: 75,7 Millionen Euro (Vorjahr: 73 Millionen Euro)
  • TV-Vermarktung: 104,6 Millionen Euro (Vorjahr: 98,2 Millionen Euro)
  • Merchandising: 20,6 Millionen Euro (Vorjahr: 23,1 Millionen Euro)
  • Conference, Catering, Sonstige: 20,9 Millionen Euro (Vorjahr: 24,8 Millionen Euro)

Personalkosten steigen

Die Personalkosten stellen weiterhin einen erheblichen Kostenfaktor dar. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres stiegen diese um 11,2 Millionen Euro auf 129,3 Millionen Euro an. Dies ist unter anderem auf Investitionen in den Kader und das sportliche Personal zurückzuführen.

Bvb gehört zu den umsatzstärksten klubs weltweit

Borussia Dortmund zählt weiterhin zu den umsatzstärksten Fußballklubs weltweit. Die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte platzierte den BVB im jährlichen „Football Money League“-Report auf dem zwölften Platz. Es ist wichtig zu beachten, dass in dieser Rangliste Transfereinnahmen nicht berücksichtigt wurden.