Bayern-bashing von heldt: union-chef wettert gegen rekordmeister

Horst Heldt hat den FC BayernMünchen mit scharfen Worten attackiert. Nach der Schiedsrichter-Kritik der Münchner folgt ein Gegenschlag aus Berlin.

Der union-manager sieht bayern als schlechten verlierer

Der union-manager sieht bayern als schlechten verlierer

Heldt spricht Klartext. Das Ausmaß der Schiedsrichter-Kritik seitens des FC Bayern sei „nicht in Ordnung“. Der 56-Jährige warnt vor einem Präzedenzfall. „So etwas darf es nicht geben. Wir werden die Leidtragenden sein. Und das ist nicht in Ordnung“, sagte der Geschäftsführer Profifußball von Union Berlin am Montagabend bei Sky.

Die Wut der Bayern nach dem 1:1 gegen Bayer Leverkusen war immens. Christian Dingert stand plötzlich im Fokus. Die Münchner Spieler und Bosse tobten. Heldt kann das nicht nachvollziehen. „Das hat einen anderen Aufschlag, wenn Bayern sich öffentlich zu solchen Themen äußert. Das ist kein Vergleich zu dem, was sonst passiert.“

Heldt erinnert an die Gelb-Rote Karte gegen Luis Díaz. Der FC Bayern legte Protest ein. Das Sportgericht wies das Ansinnen zurück. „Eine Tatsachenentscheidung infrage zu stellen, ist nicht in Ordnung. Jeder weiß das“, so Heldt.

Union selbst musste beim 1:4 gegen Werder Bremen einen umstrittenen Platzverweis hinnehmen. András Schäfer sah Rot in der 19. Minute. „Da waren wir anderer Ansicht. Das habt ihr wahrscheinlich gar nicht mitbekommen“, spielt Heldt auf die geringe mediale Aufmerksamkeit an.

Der ehemalige Bundesliga-Profi blickt nach vorne. „Das nächste Schiedsrichtergespann beim nächsten Spiel, Prost Mahlzeit.“ Der Appell an die Bayern ist klar: „Sie müssen hin und wieder auch ihrer Verantwortung gerecht werden.“