Adler und haie starten mit kantersieg und goldenem tor in die viertelfinal-serie

Mannheim schmettert Bremerhaven 5:2, Köln siegt in Schwenningen 1:0 – und schon jetzt zeigt sich: Die ersten Play-off-Beben haben die Liga erwischt. Die Adler flogen aus der Startbox, die Haie gruben sich tief in die Schwenninger Zone. Ergebnis: zwei Siege, zwei Gesichter, ein gemeinsamer Tenor – wer zulegt, fliegt.

Mannheims blitzstart lässt die pinguins erstarren

Schon nach 180 Sekunden lag der Puck im Netz – Marc Michaelis nagelte ihn zur 1:0-Führung. Bevor Bremerhaven Luft holen konnte, schlug Kris Bennett zum 2:0 nach. Die Pinguins? Erst einmal ratlos. Das Powerplay brachte ihnen zwar den Anschluss durch Phillip Bruggisser, doch Nicolas Mattinen antwortete prompt. Luke Esposito und Yannick Proske schraubten das Ergebnis auf 5:1, ehe Rayan Bettahar Ergebniskosmetik betrieb. 5:2 – die Serie steht 1:0 für die Adler, und die Anzeigetafel war ein einziges Glühwürmchen.

Köln reicht ein schuss – und der sitzt golden

Köln reicht ein schuss – und der sitzt golden

Im anderen Viertelfinal-Duell brauchte Köln genau 13 Minuten, um Schwenningen zu bezwingen. Kevin Niedenz war es, der den Puck durch die Schalker Beine ins kurze Eck schob – danach verbarrikadierten sich die Haie. Kein Tor mehr, dafür 47 Minuten Nervenkrieg. Die Wild Wings schossen 28 Mal, doch Philipp Grubauer im Kölner Kasten war eine Wand. 1:0 – das „Goldene Tor“ der Partie war zugleich das einzige.

Die zahlen, die morgen alle reden werden

Die zahlen, die morgen alle reden werden

Mannheim dominierte die Zweikämpfe mit 58 %, gewann 49 von 84 Bullys und schoss 34 Mal aufs Tor. Bremerhaven musste 14 Minuten kurz- oder doppelt-unterzahlig überstehen – zu viel, um mitzuhalten. Köln wiederum blockte 19 Schüsse ab, Schwenningen schaffte nur neun. Die Moral der Geschichte: Wer defensiv kompakt bleibt, kann mit einem einzigen Treffer ganze Serien drehen.

Am Freitag geht’s weiter – 19.30 Uhr, alle Rückspiele. Die Adler empfangen die Pinguins erneut, die Haie empfangen die Wild Wings. Die nächsten 60 Minuten können alles verändern. Die Liga atmet noch einmal durch – dann wird wieder geschlagen, gebissen und gejubelt. Die Play-offs laufen, und Mannheim sowie Köln haben bereits ihre Visitenkarten hinterlegt: Wir sind hier, um zu gewinnen.