Wimbledon-debakel: williams ignoriert medien – strafe droht!
Serena Williams kehrte nach langer Pause auf den Centre Court von Wimbledon zurück – und verabschiedete sich direkt in der ersten Runde. Doch das sportliche Ergebnis palle im Vergleich zu ihrem Verhalten nach dem Match kaum Beachtung. Die Tennislegende umging die obligatorische Pressekonferenz auf äußerst unkonventionelle Weise und riskierte damit eine empfindliche Geldstrafe.
Die niederlage und der ungewöhnliche umgang damit
Gegen die junge Australierin Maya Joint unterlag Williams in einem spannenden Match mit 3:6, 7:6, 3:6. Während Joint, Stan Wawrinka und Matteo Berrettini sich den Fragen der Journalisten stellten, blieb Williams den Medien gänzlich fern. Stattdessen wurden die wartenden Reporter über eine Lautsprecherdurchsage informiert, dass eine Pressekonferenz nicht stattfinden werde. Die einzige Information erfolgte in Form einer WhatsApp-Nachricht.
Diese Vorgehensweise sorgte für erhebliche Aufregung im Wimbledon-Park. Williams bedankte sich in ihrem Statement zwar für die Rückkehr und lobte die Atmosphäre, doch ihr Verstoß gegen die etablierten Regeln ist nicht zu übersehen. Die Organisatoren sehen sich gezwungen, über eine Strafe nachzudenken.

Ein teurer spaß?
Laut Turnierordnung können bei solchen Verstößen Geldstrafen in Höhe von bis zu 44.000 Euro fällig werden. Ob die Veranstalter tatsächlich handlungsbereit sind und die prominente Amerikanerinin hart bestrafen oder ob sie angesichts ihrer Popularität wohlwollender urteilen, bleibt abzuwarten. Die Entscheidung wird die Tenniswelt genau beobachten.
Aber das Kapitel Wimbledon ist für Serena Williams noch nicht ganz abgeschlossen. Gemeinsam mit ihrer Schwester Venus Williams wird sie auch im Doppel antreten – ein Auftritt, der sicherlich erneut die Frage aufwirft, ob sie dieses Mal bereit sein wird, sich den Fragen der Presse zu stellen. Die Frage ist: Wird sie die Konsequenzen ihres Handelns ziehen oder erneut einen ungewöhnlichen Weg wählen?
