Werkselfen stellen umbruch vor: mol geht, heebing sucht neue herausforderung
Leverkusen – Bayer 04 Leverkusen muss sich im Sommer personell verstärken. Nach einem Jahr verlassen Veerle Heebing und Denise Mol den Handball-Bundesligisten. Ein Abschied, der sowohl sportliche als auch persönliche Gründe hat und den Rückraum der Werkselfen vor neue Aufgaben stellt.
Mol kehrt zurück in die niederlande – studium und familie rufen
Für Denise Mol, die im Sommer 2023 zu Bayer 04 Leverkusen kam, winkt nun die Rückkehr in ihre Heimat. Die Niederländerin konzentriert sich ab sofort auf ihr Studium und möchte ihrer Familie näher sein. Die Entscheidung, das Vertragsangebot über die Saison hinaus nicht anzunehmen, sei ihr nicht leichtgefallen. 79 Tore in 22 Spielen – eine beeindruckende Bilanz für die 25-Jährige, die sich schnell als feste Größe im Rückraum etablierte und damit die dritte beste Torschützin der Werkselfen war.

Heebing nimmt neue sportliche wege in angriff
Auch Veerle Heebing verlässt Leverkusen. Die 22-Jährige, die ebenfalls im Sommer 2023 kam und einen Ein-Jahres-Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr erhielt, wird sich ab der kommenden Saison einer neuen sportlichen Herausforderung stellen. Obwohl der Verein die Option gezogen hatte, führten ausführliche Gespräche zu dem Schluss, dass der Weg über die laufende Saison hinaus nicht fortgesetzt wird. Heebing wird den Angriff der Werkselfen verlassen und nach einer neuen Möglichkeit suchen, ihr Potenzial auszuschöpfen.
Die Abgänge von Mol und Heebing bedeuten für Bayer 04 Leverkusen einen personellen Umbruch im Rückraum. Es bleibt abzuwarten, wie die Werkselfen diese Lücke schließen werden und welche Neuzugänge die Mannschaft verstärken sollen. Klar ist jedoch: Der Verein wird sich aktiv um die Suche nach geeigneten Nachfolgern bemühen, um im Kampf um die Meisterschaft und die internationalen Plätze bestehen zu können. Der Fokus liegt nun darauf, die verbleibende Saison erfolgreich zu gestalten und gleichzeitig die Weichen für die Zukunft zu stellen.
