Werder feiert kantersieg: 6:0-fiesta gegen jena!
Bremen – Es war kein Debüt, es war ein Feuerwerk! Werders Fußballerinnen haben Jena am Sonntag mit einer eindrucksvollen 6:0-Gala vom Platz gefegt und sich so gebührend von ihren Fans im letzten Heimspiel der Saison verabschiedet. Ein Sieg, der nicht nur die Stimmung am Platz 11 in Ekstase versetzte, sondern auch den Schlussstrich unter eine starke Saison unterstreicht.
Die vorfreude war groß, die leistung noch größer
Nach einer Phase mit lediglich einem Punkt aus vier Spielen war die Erleichterung bei den Grün-Weißen förmlich greifbar. Das sonnige Wetter, die über 1.700 Zuschauer und die exzellente Leistung der Mannschaft schufen eine perfekte Atmosphäre. Jena, bereits abgestiegen, konnte dem Offensivfeuerwerk kaum standhalten. Es war der höchste Bundesligasieg der Vereinsgeschichte!
Die Werder-Frauen zeigten von der ersten Minute an, wer die Kontrolle übernahm. Larissa Mühlhaus eröffnete den Torreigen bereits nach 90 Sekunden und unterstrich damit ihre herausragende Form. Lina Hausicke erhöhte in der achten Minute, gefolgt von Mühlhaus’ zweitem Treffer in der 22. Minute – ein deutliches Zeichen der Dominanz. Kapitänin Hausicke dirigierte das Spiel mit beeindruckender Souveränität.
Lara Schmidt gelang in der 41. Minute der Abschiedstreffer zum 4:0, bevor Maja Sternad mit dem 5:0 in der 50. Minute die Führung weiter ausbaute. Sarah Ernst ließ in der 74. Minute keine Zweifel mehr und erhöhte auf 6:0. Dass Jena nicht traf, lag nicht zuletzt an der überragenden Leistung von Torhüterin Mariella El Sherif.
Der Hattrick von Larissa Mühlhaus krönte den Abend und besiegelte einen Sieg, der in die Geschichte eingehen wird.
Doch der Triumph trügt einen Hauch von Wehmut. Neun Spielerinnen verlassen Werder am Saisonende: Amira Arfaoui, Ricarda Walkling, Rieke Dieckmann, Maja Sternad, Saskia Matheis, Michaela Brandenburg, Sharon Beck, Lara Schmidt und Larissa Mühlhaus. Ein großer Umbruch steht bevor, aber die Mannschaft hat bewiesen, dass sie auch in Zukunft in der Bundesliga mithalten kann.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 40 Punkte aus 34 Spielen und lediglich eine Heimniederlage – ein bemerkenswertes Ergebnis, das den Teamgeist und die Leidenschaft der Werder-Frauen widerspiegelt. Der Abschied von neun Spielerinnen ist schmerzhaft, aber die Vorfreude auf die neue Saison und die Herausforderungen, die vor ihnen liegen, ist groß.

Neuzugänge und abschiede prägen die zukunft
Während Lilli Purtscheller als Neuzugang bereits feststeht, müssen die Verantwortlichen um Sportvorstand Klaus Filbry nun die Weichen für die kommende Saison stellen. Die Suche nach geeigneten Nachfolgern für die ausscheidenden Spielerinnen beginnt, und es wird spannend sein zu sehen, wie sich die Mannschaft unter der Leitung von Trainerin Friederike Kromp neu formiert.
Die Saison 2025/2026 mag zu Ende gehen, doch die Geschichte von Werders Fußballerinnen ist noch lange nicht geschrieben. Mit neuem Elan und neuen Gesichtern blicken sie voller Zuversicht in die Zukunft.
