Werder bremen: zweite niederlage unter thioune – tore bleiben mangelware

Zweite pleite für thioune – werder bleibt torlos

Werder Bremen hat auch das zweite Spiel unter Trainer Daniel Thioune verloren. Gegen den FC Bayern München gab es eine deutliche 0:3-Niederlage, und auch diesmal gelang es den Bremern nicht, ein Tor zu erzielen. Thioune zeigt sich zwar kämpferisch, weiß aber genau, wo die Schwachstellen liegen.

Heimdebüt ohne erfolgserlebnis

Heimdebüt ohne erfolgserlebnis

Das Heimdebüt von Daniel Thioune endete ebenfalls mit einer Niederlage. Obwohl Werder gegen Bayern 14 Torschüsse abgab – sogar drei mehr als die Münchner – blieb die Anzeigetafel leer. Das Hauptproblem ist offensichtlich: Werder fehlt es an Torgefahr. Thioune bestätigte dies nach dem Spiel: „Die Jungs haben gekämpft, ihr Herz auf dem Platz gelassen, aber es war nicht ausreichend.“

Fehlende durchschlagskraft im angriff

Fehlende durchschlagskraft im angriff

Thioune bemängelte, dass die Bremer im entscheidenden Moment zu wenig Durchschlagskraft vor dem Tor zeigten. Trotz zweier guter Chancen in der zweiten Halbzeit – ein Lattentreffer von Marco Grüll und eine Parade von Jonas Urbig gegen Romano Schmid – blieben sie erfolglos. „Wir müssen galliger auf das Tor, aggressiver in den Zweikämpfen und im letzten Drittel sauberer sein“, forderte Marco Friedl.

Frühe gegentore durch individuelle fehler

Frühe gegentore durch individuelle fehler

Bereits im ersten Durchgang leisteten sich die Bremer entscheidende Fehler. Senne Lynen verursachte einen Elfmeter, und kurz darauf beging er einen weiteren Fehler, der zum 2:0 durch Harry Kane führte. Marco Friedl nahm Lynen zwar in Schutz, betonte aber, dass der zweite Fehler vermeidbar gewesen sei. Lynen selbst entschuldigte sich für seine Beteiligung an den Gegentoren.

Friedls appell: mehr entschlossenheit im abstiegskampf

Friedls appell: mehr entschlossenheit im abstiegskampf

Friedl betonte, dass Werder im Abstiegskampf nun vor wichtigen Spielen stehe. „Wir haben wichtige Spiele vor der Brust und da müssen wir mit der Einstellung rein, die wir in der zweiten Halbzeit gezeigt haben.“ Er zeigte sich zuversichtlich, dass Werder sich als Mannschaft beweisen werde. Das Thema Torgefahr sei seit Wochen präsent, und es müsse dringend an einer Lösung gearbeitet werden.

Blick auf die kommenden spiele

Blick auf die kommenden spiele

Werder muss nun gegen direkte Konkurrenten bestehen. Die kommenden Gegner sind:

  • FC St. Pauli (22.02., 17:30 Uhr)
  • 1. FC Heidenheim (28.02., 15:30 Uhr)
  • 1. FC Union Berlin (08.03., 17:30 Uhr)
  • 1. FSV Mainz 05 (15.03., 15:30 Uhr)
  • VfL Wolfsburg (21.03., 15:30 Uhr)

Thioune sieht dennoch Lichtblicke und hofft, dass Werder mit einem besseren Gefühl in die nächsten Wochen gehen kann. Ein Sieg im Auswärtsspiel gegen St. Pauli wäre enorm wichtig, um nicht auf einen direkten Abstiegsplatz abzurutschen.