Werder bremen: thioune als heißer kandidat für trainerposten

Nach steffen-aus: werder bremen intensiviert trainer-suche

Nach der Trennung von Trainer Horst Steffen (56) treibt Werder Bremen die Suche nach einem neuen Chefcoach weiter voran. Gespräche mit den dänischen Kandidaten Bo Svensson (46) und Bo Henriksen (50) verliefen erfolglos. Nun scheint sich ein neuer Favorit herauszukristallisieren. Wie die BILD berichtet, führt der Verein derzeit intensive Gespräche mit Daniel Thioune (51).

Thioune – ein erfahrener coach im fokus

Thioune – ein erfahrener coach im fokus

Daniel Thioune hat bereits mehrere Vereine in der 2. Bundesliga trainiert, darunter den VfL Osnabrück, den HSV und Fortuna Düsseldorf. Der ehemalige Profifußballer gilt aktuell als der aussichtsreichste Kandidat, obwohl weitere Namen im Rennen sind. Seine Erfahrung und sein Know-how machen ihn zu einer attraktiven Option für die Bremer.

Ablösemodalitäten bei fortuna düsseldorf

Thioune wurde im Oktober 2025 bei Fortuna Düsseldorf durch den ehemaligen Werder-Trainer Markus Anfang ersetzt. Sein Vertrag bei Düsseldorf läuft jedoch noch bis 2028. Eine Ablösesumme wäre zwar fällig, dürfte aber vergleichsweise gering ausfallen. Für Fortuna Düsseldorf könnte es vorteilhaft sein, Thioune von der Gehaltsliste zu nehmen und somit rund 1,5 Millionen Euro einzusparen.

Abstiegskampf-expertise als pluspunkt

Ein wesentliches Argument für Thioune ist seine Erfahrung im Abstiegskampf. Im Februar 2022 übernahm er Düsseldorf, als das Team im Tabellenkeller der 2. Bundesliga stand, und stabilisierte die Mannschaft im Mittelfeld. 2024 scheiterte er mit der Fortuna knapp in der Relegation am Aufstieg in die Bundesligagegen den VfL Bochum. Diese Erfolge unterstreichen seine Fähigkeiten, auch in schwierigen Situationen ein Team zu führen.

Hohes ansehen in der branche

Daniel Thioune genießt sowohl in Bremen als auch in der gesamten Fußballbranche hohes Ansehen. Seine taktische Flexibilität und seine Fähigkeit, Spieler zu entwickeln, werden positiv hervorgehoben. Es stellt sich die Frage, ob sein Weg nun, mit zweijähriger Verzögerung, doch in die Bundesliga führt. Die Erwartungen sind hoch.

Fritz gibt einblick in die verhandlungen

Werder Bremen hofft, den Nachfolger von Horst Steffen noch in dieser Woche präsentieren zu können. Manager Clemens Fritz (45) äußerte sich gegenüber der BILD: „Wir befinden uns in guten Gesprächen. Es ist möglich, dass am Wochenende ein neuer Trainer auf der Bank sitzt.“ Das deutet auf eine baldige Entscheidung hin.

Mögliche szenarien und ausblick

Die Verhandlungen mit Daniel Thioune scheinen sich auf einem guten Weg zu befinden. Bleiben die Details der Ablösesumme und des Vertrags einvernehmlich, könnte Werder Bremen bald wieder einen neuen Trainer an der Seitenlinie haben. Die Fans hoffen auf einen Neuanfang und eine erfolgreiche Zukunft mit dem neuen Coach.