Wenig ball, viele tore: albacete und mirandés zeigen wie es geht

Besitzfußball? Nicht ihr Ding. Albacete und Mirandés sind die beiden Mannschaften der Liga Hypermotion, die am wenigsten Ballbesitz in der laufenden Saison verzeichnen – beide liegen unter 43 Prozent. Und trotzdem, oder vielleicht genau deswegen, brennen ihre Stürmer gerade lichterloh.

Jefté und carlos fernández: tore trotz ballmangel

Jefté, die Nummer 9 des Albacete, hat in den letzten drei Spielen drei Tore erzielt. Carlos Fernández, Mittelstürmer bei Mirandés mit der Rückennummer 13, hat sogar drei Treffer in nur zwei Partien auf dem Konto. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Wer den Ball selten hat, kann trotzdem treffen – wenn er weiß, was er damit anfängt.

Beide Teams treffen morgen im Zwischenrunden-Spieltag aufeinander, und das Duell verspricht alles andere als zähen Verwaltungsfußball. Wenn zwei Mannschaften, die das Spiel lieber nach vorne als in den eigenen Reihen halten, aufeinandertreffen, entsteht oft ein Tempo, das dem Zuschauer kaum Zeit zum Luftholen lässt.

Alberto gonzález erklärt seine philosophie ohne umschweife

Alberto gonzález erklärt seine philosophie ohne umschweife

Alberto González, Trainer des Albacete, ließ auf der heutigen Pressekonferenz keinen Zweifel an seinem Ansatz: „Ich messe dem Ballbesitz keine Bedeutung bei, und deshalb haben meine Teams normalerweise keine hohen Besitzwerte. Wir legen mehr Wert darauf, ständig in Richtung Tor voranzukommen.