Wendl/arlt krönen sich erneut zum gesamtweltcupsiegern im rodeln
- Dominanz auf der rodelbahn: wendl und arlt unaufhaltsam
- Der entscheidende fehler der konkurrenz
- Starke leistungen auch von anderen deutschen teams
- Österreichische dominanz bei den frauen, aber auch hier deutsche hoffnung
- Ein blick in die zukunft: olympia-zukunft und der saisonabschluss
- Saisonabschluss in altenberg und die diskussion um die olympia-zukunft
Dominanz auf der rodelbahn: wendl und arlt unaufhaltsam
St. Moritz – Ein weiterer Triumph für das deutsche Rodel-Duo Tobias Wendl und Tobias Arlt! Kurz nach ihrem emotionalen Abschied von den Olympischen Winterspielen haben die bayerischen Rodel-Rekordhalter den Gesamtweltcup gewonnen. Beim Rennen in St. Moritz am Samstag sicherten sie sich den dritten Platz, eine Leistung, die angesichts des knappen Rennens um die Kristallkugel umso wertvoller ist. Was viele nicht erwartet hatten, war der Fehler der direkten Konkurrenz, der den Weg für Wendl und Arlt ebnete.
Der entscheidende fehler der konkurrenz
Im Kampf um
die begehrte Kristallkugel reichte der dritte Platz in St. Moritz bereits aus, da die österreichischen Verfolger Juri Gatt und Riccardo Schöpf im zweiten Lauf einen entscheidenden Fehler begingen und somit nicht über den vierten Rang hinauskamen. Ein unerwarteter Wendepunkt, der die Spannung bis zum Schluss hochhielt. Damit feierten Wendl/Arlt ihren siebten Gesamtweltcupsieg seit der Saison 2010/2011.Starke leistungen auch von anderen deutschen teams
Auch die anderen deutschen Doppel schlugen sich beachtlich. Toni Eggert und Florian Müller landeten auf einem soliden fünften Platz. Doch die eigentliche Sensation des Rennens war das junge deutsche Duo Elisa-Marie Storch und Pauline Patz. Die beiden Rodlerinnen, die bei den Olympischen Spielen noch nicht an den Start gingen, fuhren auf den zweiten Platz und sicherten sich damit ihr zweites Weltcup-Podest in Folge – ein beeindruckendes Ergebnis, das auf eine vielversprechende Zukunft hindeutet.
Österreichische dominanz bei den frauen, aber auch hier deutsche hoffnung
Bei den Damen ist das Rennen um den Gesamtsieg bereits seit Samstag entschieden. Die österreichischen Rodlerinnen Selina Egle und Lara Kipp verteidigten ihren Titel und krönten sich zum zweiten Mal in Folge zur Gesamtweltcupsiegerinnen, obwohl sie sich in St. Moritz mit dem fünften Platz begnügen mussten. Der Sieg in der Schweiz ging an die italienischen Olympiasiegerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer.
Ein blick in die zukunft: olympia-zukunft und der saisonabschluss
Für Tobias Wendl und Tobias Arlt war der Tag in St. Moritz ein weiterer Meilenstein in ihrer beeindruckenden Karriere, die sie bei den Olympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo mit insgesamt sieben Goldmedaillen gekrönt hatten. Dort übertrafen sie sogar die Erfolge von Rodlerin Natalie Geisenberger als erfolgreichste deutsche Olympionikin. Obwohl die Winterspiele in Cortina der letzte Auftritt auf der olympischen Bühne waren, ist dies noch nicht das Ende ihrer Karriere. Sie planen ihren Rücktritt auf der Heimbahn am Königssee, die jedoch noch im Wiederaufbau ist.
Saisonabschluss in altenberg und die diskussion um die olympia-zukunft
Das kommende Wochenende steht noch der Saisonabschluss im sächsischen Altenberg auf dem Programm. Die Diskussion um die Zukunft des Rodelsports und die Olympia-Teilnahme hält an. Trotz der Herausforderungen zeigt sich Thomas Schwab „optimistisch und entspannt“ bezüglich der Zukunft des Sports.
