Wembanyama dominiert: spurs am rande des conference finals!
San Antonio – Die San Antonio Spurs sind nur noch einen Sieg von den Conference Finals entfernt. Der französische Superstar Victor Wembanyama hat in einem beeindruckenden Comeback nach seinem umstrittenen Ellbogenschlag die Timberwolves mit 126:97 bezwungen und seine Mannschaft in eine komfortable 3:2-Führung in der Best-of-seven-Serie gebracht. Ein Sieg, der mehr als nur eine statistische Notiz ist – er ist ein Statement.

Die reife des jungen wembanyama
Die turbulente Situation im vierten Spiel, als Wembanyama nach einem Offensiv-Rebound den Minnesota-Spieler Naz Reid mit einem Ellbogenschlag im Gesicht traf und dafür ein „Flagrant-2-Foul“ erhielt, schien den jungen Franzosen nicht zu beeindrucken. Im entscheidenden fünften Spiel zeigte er eine Leistung von Weltklasse: 27 Punkte und 17 Rebounds. Seine Präsenz auf dem Court war schlichtweg dominant.
Doch es war nicht nur Wembanyama, der glänzte. Die Spurs zeigten eine beeindruckende Teamleistung, mit sechs Spielern, die zweistellig punkteten. Das spricht für die Tiefe des Kaders und die taktische Flexibilität von Headcoach Mitch Johnson. „Wir haben zu Hause das getan, was wir tun mussten“, erklärte Wembanyama nach dem Spiel bei NBC. „Wir wollten den Ton angeben und wussten, dass es ein hart umkämpftes Spiel werden würde.“
Die Reaktion von Coach Johnson auf die Leistung seines Schützlings war ebenso lobenswert: „In den letzten 48 Stunden ist viel passiert. Ich finde, wie dieser junge Mann heute Abend aufgetreten ist und in den unterschiedlichsten Situationen gespielt hat, zeugt von großer Reife.“ Eine Reife, die über das bloße Alter hinausgeht und den Weg für eine lange und erfolgreiche Karriere in der NBA ebnet.
Die Timberwolves stehen nun vor einer enormen Herausforderung. Können sie in San Antonio zurückschlagen und die Serie noch einmal drehen? Oder wird Wembanyama und die Spurs die Chance auf den Einzug in die Conference Finals nehmen? Die Antwort wird im nächsten Spiel gegeben werden, aber eines ist klar: San Antonio hat die Karten in der Hand.
