Weltmeister-vorbereitung gefährdet: paz-knie verletzt – messi bangt!

Kansas City – Der Traum vom zweiten WM-Titel für Argentinien könnte eine böse Wendung nehmen. Während Lionel Scaloni seinen Kader in den USA auf die anstehenden Länderspiele und die WM vorbereitet, droht ein Ausfall, der die Fans in Alarmbereitschaft versetzt: Mittelfeldspieler Nico Paz kämpft mit den Folgen einer Knieverletzung, die seine Teilnahme am Turnier ernsthaft gefährdet.

Ein schlag im verona-spiel wirft schatten

Die Verletzung geht zurück auf ein Zusammenstoßen mit Nicolás Valentini im Spiel gegen Hellas Verona, das die Qualifikation für europäische Wettbewerbe sicherstellte. Seitdem plagt Paz das Knie, was ihn in den folgenden Spielen gegen Parma und Cremonese – zwei entscheidenden Partien – zwangsläufig außer Gefecht setzte. Cesc Fábregas deutete an, dass Paz „nicht viel trainiert, sich aber etwas besser fühlt“, doch seine Abwesenheit riss tiefe Furchen in den argentinischen Reihen.

Nach einer kurzen Pause kehrte Paz ins Trainingslager zurück, doch laut lokalen Medienberichten konnte er bisher nicht mit seinen Teamkollegen üben. Die Situation wird zunehmend brisant, da die ersten Testspiele gegen Honduras und Island anstehen, bevor am 17. Juni das Duell gegen Algerien ansteht. Die Sorge ist groß: Die Knieverletzung scheint sich nicht so zu entwickeln, wie es die Verantwortlichen erhofft hatten.

Mehr als nur paz: eine ganze riege angeschlagen

Mehr als nur paz: eine ganze riege angeschlagen

Paz ist nicht der einzige Star, der mit Verletzungen zu kämpfen hat. Auch Messi, Paredes, Montiel, Molina und der Torhüter „Dibu“ Martinez stehen unter Beobachtung. Doch Páz’s Fall erweist sich als der besorgniserregendste. Die Möglichkeit, dass er das Turnier verpassen muss, wird ernsthaft in Erwägung gezogen. Laut FIFA-Regularien können Nationaltrainer ihre Kader bis 24 Stunden vor dem ersten Spiel ändern – eine Option, die nun durchaus im Raum steht.

Sollte Paz ausfallen, rückt Emi Buendía, der Mittelfeldspieler von Aston Villa, ins Rampenlicht. Er war bereits im März-Trainingslager dabei und steht nun auf der erweiterten Liste von 55 Spielern. Seine Nominierung wäre eine Belohnung für seine starke Saison unter Unai Emery. Die Wartezeit ist angespannt, das Telefon könnte jederzeit klingeln.

Scaloni hat Buendía im Blick und weiß um sein Potenzial. Er ist bereit, bei Bedarf kurzfristig einzuspringen. Die nächsten Tage werden entscheidend sein für die Zukunft von Nico Paz und Argentiniens Hoffnungen auf den WM-Titel.