Wehrlein verliert boden: titelkampf in der formel e droht zu entgleiten
Monaco – Ein Schock für Porsche und Pascal Wehrlein: Der ehemalige Weltmeister verließ das Fürstentum ohne Punkte und muss sich im Titelkampf der Formel E nun ernstzunehmende Konkurrenz von der Konkurrenz machen. Zwei Rennen, null Erfolge – die Bilanz in Monaco ist bitter für den Piloten aus Worndorf.

Turbulente rennen, verpasste chancen
Das Rennwochenende in Monaco verlief für Wehrlein alles andere als nach Plan. Am Samstag beendete er das Rennen auf dem enttäuschenden 18. Platz, während Nyck de Vries (Mahindra) den Sieg davon trug. Das Sonntagsrennen brachte keine Besserung, lediglich einen 12. Platz in einem chaotischen Rennen, das von zahlreichen Unfällen und Safety-Car-Phasen geprägt war. Oliver Rowland (Nissan) holte sich den Sieg, was die Situation für Wehrlein weiter verschärfte.
Maximilian Günther (DS Penske), der zweite deutsche Starter im Feld, zeigte ebenfalls eine durchwachsene Leistung. Mit den Rängen acht und 13 konnte er zwar Punkte sammeln, blieb aber hinter den Erwartungen zurück. Die Turbulenzen im Rennen schienen auch ihn zu beeinträchtigen.
Die WM-Wertung spiegelt die enttäuschenden Ergebnisse von Wehrlein wider. Mit 101 Punkten liegt er aktuell nur auf dem vierten Platz. Der Neuseeländer Mitch Evans (Jaguar) führt das Feld mit komfortanten 128 Zählern an. Günther, mit lediglich zehn Punkten auf seinem Konto, findet sich auf dem 18. Platz wieder. Sieben Rennen sind noch ausstehend, und die Verfolger sind hungrig.
Die Formel E präsentiert sich als eine Serie voller Überraschungen. Wehrleins schwieriges Wochenende in Monaco zeigt, dass Konstanz und taktisches Geschick entscheidend sind, um im Titelkampf bestehen zu können. Die nächsten Rennen, beginnend am 20. Juni in Sanya, China, werden zeigen, ob er den Rückstand aufholen kann und seine Titelhoffnungen am Leben erhält. Die Konkurrenz schläft nicht, und der Kampf um die Krone in der Elektro-Rennserie verspricht Spannung bis zum Schluss.
