Wehrlein erobert berlin: porsche-pilot sichert sich formel-e-spitze!
Berlin brodelte am Sonntag! Pascal Wehrlein, der Mann mit der Porsche-Power, katapultierte sich im zweitenRennen der Formel E in der Hauptstadt auf das Podium und damit zurück an die Spitze der Gesamtwertung. Ein furioser Fight, der die Fans in Atem hielt und die Entscheidung im Titelkampf weiter anheizt.
Die rückkehr des weltmeisters
Nachdem Wehrlein am Samstag noch einen rabenschwarzen Tag erlebte und als 19. ins Ziel kam, präsentierte er sich heute von seiner besten Seite. Der Pole-Setter zeigte eine beeindruckende Aufholjagd und kämpfte sich bis ins Mittelfeld zurück. Die Entscheidung für den Sieg ging zwar an Mitch Evans (Jaguar), doch der vierte Platz der Saison für den Porsche-Piloten war mehr als nur ein Erfolg – er bedeutete die Rückeroberung der Tabellenführung vor Edoardo Mortara (Schweiz/Mahindra).
Die Luft war zum Schneiden, als Wehrlein den Start noch an die Spitze übernahm, bevor er in der Hitze des Gefechts einige Positionen verlor. Aber der 31-Jährige ließ sich nicht entmutigen. Mit einem brillanten Rennen kämpfte er sich zurück und fand sich wenige Runden vor Schluss wieder im Kampf um die Spitze wieder. „Es war ein großartiger Tag“, jubelte der frühere Weltmeister nach dem Rennen. „Gutes Rennen, gute Geschwindigkeit.“

Günther im niemandsland
Nicht ganz so erfolgreich war es für Maximilian Günther (DS Penske), der als 15. über die Ziellinie kam. Doch der Fokus liegt klar auf Wehrlein, dessen beeindruckende Vorstellung den Weg für weitere Erfolge in der Formel E ebnet. Die Spannung im WM-Kampf ist kaum zu übertreffen. Mit nun 101 Punkten führt er das Feld an, dicht gefolgt von Evans, der ihm mit drei Zählern auf den Fersen ist.
Die Formel E-Saison geht am 16. und 17. Mai in Monaco in die nächste Runde. Dort stehen die neunten und zehnten Läufe an. Ob Wehrlein seine beeindruckende Form in das Fürstentum mitnehmen kann, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Der Kampf um den Titel wird bis zum Schluss dramatisch bleiben. Der Neuseeländer Mitch Evans hat sich mit einem starken zweiten Platz vor Oliver Rowland (Nissan) den zweiten Rang gesichert.
