Weah-junior im wm-fokus: „wir arbeiten hart, um bosnien zu schlagen!“, schwört juve-star
Los Angeles – Timothy Weah, das Urteilskraft-Enkelkind des Fußball-Größen George Weah, steht im Rampenlicht der WM in den USA. Der 26-jährige Angreifer, der seine fußballerische Ausbildung unter anderem bei Juventus Turin genossen hat, blickt selbstbewusst, aber auch realistisch auf die Herausforderungen, die vor ihm und dem US-Team liegen.
Der schatten des vaters, die last der erwartungen
Die Erwartungen an Weah sind enorm. Nicht nur, weil sein Vater eine Legende ist, sondern auch, weil die USA mit einem starken Kader in die WM gehen. Trainer Gregg Berhalter scheint Weah vorerst eher als Joker zu sehen, einen Spieler für die entscheidenden Momente. Doch der junge Angreifer ist bereit, sich zu beweisen und um seinen Platz im Sturm zu kämpfen. „Es ist eine Ehre, für die USA zu spielen“, sagt Weah, „und ich werde alles geben, um dem Team zu helfen.“
Seine Familie, allen voran sein Vater George, begleitet ihn auf diesem Weg. Der ehemalige Weltfußballer ist ein Fels in der Brandung und gibt seinem Sohn stets wertvolle Ratschläge. „Er sagt mir, dass ich an mich glauben soll und dass ich immer mein Bestes geben soll“, so Weah.
Der bittere Nachgeschmack von Qatar: Weah spricht offen über die Enttäuschung der WM 2022 in Katar, wo die USA im Achtelfinale gegen die Niederlande untergingen. „Wir haben Fehler gemacht, die wir nicht wiederholen dürfen“, betont er. „Das war eine schmerzhafte Lektion für uns alle.“

Bosnien im visier: „respekt, aber wir wollen gewinnen!“
Das nächste Ziel ist das Spiel gegen Bosnien und Herzegowina. Weah weiß, dass die Aufgabe alles andere als einfach wird. „Bosnien ist ein stolzes Team“, sagt er, „sie werden alles dafür tun, um zu gewinnen. Aber wir sind bereit für diese Herausforderung.“
Besonders Dzeko, der Stürmerstar Bosniens, beeindruckt den jungen US-Amerikaner. „Dzeko ist eine Legende, ein Spieler, gegen den man sich duellieren möchte“, schwärmt Weah. „Ich habe ihn bei Inter bewundert und bin froh, dass ich ihn nun auf dem Platz treffen kann.“
Die Unterstützung der amerikanischen Bevölkerung ist enorm. Weah und sein Team spüren den Rückenwind. „Wir fühlen uns von dem ganzen Land getragen“, sagt er. „Das gibt uns zusätzliche Kraft.“
Seine Zeit bei Juventus Turin bleibt in bester Erinnerung. „Es war eine Ehre, für diesen großartigen Verein zu spielen“, sagt Weah. „Ich verfolge die Spiele weiterhin und bin immer noch mit vielen ehemaligen Teamkollegen in Kontakt.“ Besonders das junge Talent Yildiz, der aktuell bei Juve eine wichtige Rolle spielt, schätzt er. „Er hat eine große Zukunft vor sich.“
Trotz des immensen Erfolgs seines Vaters, möchte Timothy Weah seine eigene Geschichte schreiben. Er weiß, dass der Weg zum Ruhm hart ist, aber er ist bereit, dafür zu kämpfen. Der Traum von der WM ist lebendig, und er will ihn verwirklichen – für sich selbst, für seine Familie und für sein Land.
