Walsh stürmt zum weltrekord – steenbergen setzt die serie fort!
Rom tobte! Gretchen Walsh hat bei der Settecolli-Trophy die Schwimmwelt mit einer atemberaubenden Vorstellung erschüttert. Die Doppel-Olympiasiegerin von Paris stürmte über die 50 Meter Freistil in 23,55 Sekunden ins Guinness-Buch der Rekorde und unterbot damit die Bestmarke ihrer US-Landsfrau Kate Douglass um vier Hundertstel.

Ein tag nach steenbergen: die neue dominanz im becken
Nur einen Tag nachdem die niederländische Ausnahmeathletin Marrit Steenbergen mit einer beeindruckenden Zeit von 51,68 Sekunden den fast zehn Jahre alten Weltrekord über 100 Meter Freistil pulverisiert hatte, folgte Walsh mit ihrer eigenen Sensation. Die Spannung im Schwimmstadion war förmlich greifbar, als Walsh den Startschuss signal erhielt und mit unglaublicher Geschwindigkeit durch das Wasser pflügte. Die Konkurrenz hatte keine Chance.
Sarah Sjöström aus Schweden, die zuvor mit ihrer eigenen Weltrekordzeit in Atem gehalten hatte, kam mit 23,81 Sekunden ins Ziel und musste sich Walsh geschlagen geben. Die italienische Schwimmerin Sara Curtis sicherte sich mit 24,09 Sekunden den dritten Platz. Walsh beweist damit eindrucksvoll ihre Vielseitigkeit und hält nun zwei Weltrekorde – neben der herausragenden Leistung über 50 Meter Freistil ist sie auch über 100 Meter Schmetterling (54,33 Sekunden) ungeschlagen.
Die Zahlen lügen nicht: Walshs Sieg markiert nicht nur einen neuen Weltrekord, sondern auch den Aufstieg einer neuen Generation von Schwimmerinnen, die die Grenzen des Machbaren immer weiter verschieben. Steenbergen und Walsh haben in den letzten 24 Stunden bewiesen, dass in der Welt des Schwimmsormsports alles möglich ist. Die Frage ist nicht, ob weitere Rekorde fallen werden, sondern wann.
