Vuskovic rast barcelona und bayern: hsv-leihgabe wird zum sommer-transfer-knaller
Luka Vuskovic spielt sich gerade aus dem HSV-Trikot heraus – direkt in die Startelf von Barcelona und Bayern München. Der 19-jährige Innenverteidiger liefert beim Zweitligisten eine Saison ab, die Europas Scouts aufhorchen lässt. Claus Costa, Sportchef des HSV, sprach im Sport1-Doppelpass offen aus, was alle wissen: Eine weitere Leihe nach Hamburg 2026/27 ist „nicht realistisch“.
Barcelona nutzt die zahavi-verbindung
Hansi Flick will Vuskovic. Der Bayern-Coach von 2020 ist nun in Barcelona angekommen und hat sofort die Nummer seines Beraters Pini Zahavi gewählt. Zahavi vertritt beide Männer. Das erste Gespräch fand laut Sky bereits statt. Die Katalanen suchen einen zentralen Abwehrspieler, der langfristig mit Ronald Araújo und Pau Cubarsi das neue Gerüst formt. Vuskovic passt ins Profil: 1,93 m groß, kroatischer U21-Nationalspieler, 1859 Minuten in dieser Saison, nur einmal ausgewechselt.
Die Ablöse wird steil. Tottenham besitzt die Rechte bis 2030 und lieh den Kroaten nur aus, weil die Spurs ihren neuen Stadionrasen noch nicht mit ihm betreten wollen. Daniel Levy liest die Leistungsdaten und wird den Preis nach oben schrauben. 30 Millionen Euro? Ein Startschuss. 40 Millionen? Auch das wird diskutiert. Die Frage ist nicht, ob Vuskovic die Premier League vorzeitig erreicht, sondern ob er vorher noch über Barcelona oder München umleitet.

Bayern schaut, aber tah, upamecano und kim blockieren
Max Eberl wich im Februar aus, als man ihn nach Vuskovic fragte. „Er spielt eine herausragende Saison“, sagte der Bayern-Sportvorstand, „aber wir haben Jonathan Tah, Dayot Upamecano und Minjae Kim.“ Eine Antwort, die wie ein Verneinen klingt, aber in München niemand ausschließt. Denn alle drei genannten Abwehrspieler haben Klauseln, Verletzungsanfälligkeiten oder ein Alter, das nicht zur neuen Bayern-Linie passt. Vincent Kompany will verteidigen, was in der Champions League nicht mehr nur bedeutet: tief stehen und wegköpfen. Vuskovic kann beides. Und er kann den Ball in die Tiefe spielen – eine Fähigkeit, die Eberl intern schon mit „Hummels-Niveau“ verglichen hat.
HSV-Fans ahnen, dass sie den jüngsten Shooting-Star nur noch sieben Spieltage lang live sehen. Das letzte Heimspiel gegen Schalke am 17. Mai wird zur Abschiedsparty. Danach fliegt der Kroate – nicht nur räumlich, sondern sportlich in eine Dimension, für die Hamburg nur die Launch-Plattform war. Die Statistik: 41 Ballgewinne in den letzten fünf Spielen, 87 Prozent Passquote, drei Tore per Kopf. Zahlen, die in Barça und München genauso schnell kursieren wie in London.
Der Sommertransferfenster-Countdown läuft. Barcelona will Zahavi noch vor der EURO 2026 in die Katalonische Hauptstadt einladen. Bayern plant ein internes Gutachten, das bis Ende April fertig sein muss. Tottenham schaltet die Stoppuhr: Je länger man wartet, desto höher die Ablöse. Luka Vuskovic selbst sagt auf Nachfrage nur: „Ich konzentriere mich auf den HSV.“ Ein Satz, der klingt wie der letzte Blick zurück, bevor die Sirene der europäischen Großklubs ihn endgültig einholt.
