Von der champions league ins unterhaus: schimpelsbergers ehrlicher rückblick

Champions-League-Debüt mit Assist, Duelle gegen Inter Mailand und Tottenham, Kreuzbandriss und Achillessehnenriss – und heute Landesliga West in Oberösterreich. Michael Schimpelsberger hat eine Karriere hinter sich, die sich wie ein Drehbuch liest, das niemand so geplant hätte. Jetzt spricht er offen darüber, was davon bleibt.

Ein einstand, den man nicht vergisst

Ein einstand, den man nicht vergisst

November 2010, Weserstadion Bremen. Die Champions-League-Hymne läuft, und der damals 20-jährige Schimpelsberger steht an der Seitenlinie von Twente Enschede. Wenig später kommt er rein – und liefert prompt einen Assist zum 2:0-Auswärtssieg gegen Werder Bremen. „Das wird natürlich immer im Kopf bleiben, es ist der Traum von jedem jungen Burschen, in der Champions League zu spielen