Volleys berlin: serienmeister dominiert – finale gegen lüneburg!
Ein furioser Sieg, ein überraschender Trainerwechsel und ein klarer Blick nach vorn: Die Berlin Recycling Volleys sind im Finale der Bundesliga! Nach einem dramatischen Wochenende, das von familiären Problemen des Cheftrainers Alexandre Leal überschattet wurde, besiegten die Serienmeister den Dauerrivalen VfB Friedrichshafen mit 3:0 und sicherten sich damit den Einzug ins Titelrennen.
Die ruhe nach dem sturm: steuerwalds souveräner einstand
Der plötzliche Abschied von Leal hätte den amtierenden Meister aus der Bahn werfen können. Doch sein Assistent Markus Steuerwald übernahm nahtlos und führte die Mannschaft zu einem beeindruckenden Sieg. „Er hat sofort eine unglaubliche Ruhe ausgestrahlt“, lobte Routinier Ruben Schott. „Das hat uns sehr geholfen, trotz der turbulenten Umstände cool zu bleiben.“
Schott übernimmt Verantwortung: Der erfahrene Spieler übernahm zusätzlich Verantwortung, um den Druck auf den Pokalsieger SVG Lüneburg zu erhöhen. „Ich schiebe den Ball gern zu ihnen“, grinste Schott. „Sie sind Tabellenführer, also liegen sie in der Bredouille.“

Lüneburg vor der bewährungsprobe: kann der cupsieger mithalten?
Das Finale gegen die SVG Lüneburg verspricht ein packender Kracher zu werden. Lüneburg, der Pokalsieger und Tabellenführer der Hauptrunde, hat ebenfalls einen starken Auftritt im Halbfinale gezeigt, aber die Berliner sind hungrig nach dem zehnten Titel in Serie. Die Ausgangslage ist spannend: Während Lüneburg den Vorteil einer längeren Regenerationszeit hat, scheinen die Volleys mit ihrem neu gewonnenen Selbstvertrauen und der taktischen Finesse Steuerwalds besser gerüstet zu sein.
Die Erinnerung an das letztjährige Finale, das die Berliner in drei Sätzen dominierten, mag den Lüneburgern zusätzlich Druck machen. Doch die Volleys sind gewarnt: Lüneburg hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie zu den besten Teams der Liga gehören.
Ein Blick in die Glaskugel: „Spiel vier – hoffentlich“, kündigte Schott mit einem Augenzwinkern an. Ob seine Prophezeiung eintrifft, wird sich am kommenden Mittwoch zeigen, wenn die SVG Lüneburg die Berliner zum ersten Spiel der Best-of-five-Serie empfängt.
