Volleyball-sensation: italienische damen im krimi-match gegen serbien!

Pasig City – Ein Herzschlagspiel lieferten die italienischen Volleyball-Damen im Rahmen der Nations League gegen Serbien. Nach zwei deutlichen Sätzen schien der Sieg bereits in trockenen Tüchern, doch die Serben glichen aus und zwangen die Azzurre zu einem dramatischen Tie-Break, den sie schließlich hauchdünn gewannen.

Obossa und fahr tragen die mannschaft

Obossa und fahr tragen die mannschaft

Mit 18 Punkten war Obossa die stärkste Werferin Italiens, unterstützt von Fahr, die mit 17 Punkten und fünf Blockpunkten ebenfalls glänzte. Antropova steuerte zwölf Punkte bei. Velasco hatte erneut auf die bewährte Aufstellung mit Cambi und Obossa als Diagonalangreiferinnen sowie Nervini und Antropova als Außenangreiferinnen gesetzt. Fahr und Nwakalor bildeten das starke Zentrum.

Die ersten beiden Sätze waren eine klare Angelegenheit für Italien. Ein Ass von Giovannini besiegelte den ersten Durchgang, während Fahr im zweiten Satz mit einem präzisen Angriff zur Punkteführung schoss. Doch im dritten Satz kam Serbien mit einem überraschenden 7:0-Run zurück und sicherte sich den Satz. Ein ähnliches Bild bot sich im vierten Satz, als Antropova mit zwei Assen das Blatt wendete und Italien in Führung brachte. Die Serben konterten jedoch und brachten die Partie in den Tie-Break.

Ein Nervenkrimi bis zum Schluss. Im Entscheidungssatz schien Italien erneut die Oberhand zu gewinnen, doch Serbien kämpfte verbissen und egalisierte zum 10:10. Velasco reagierte mit einer Auszeit und brachte Scola ins Spiel. Mit neuem Elan sicherten sich die Azzurre schließlich den knappen Sieg.

Die Nations League ist für die italienischen Volleyball-Damen ein wichtiger Test vor den kommenden internationalen Wettbewerben. Morgen haben sie einen Ruhetag, bevor es am Samstag gegen die USA und am Sonntag gegen Japan weitergeht. Die Leistung gegen Serbien zeigt, dass das Team zwar das Potenzial für hohe Leistungen besitzt, aber auch an mentaler Stärke arbeiten muss, um in entscheidenden Momenten nicht einzubrechen.