Volleyball-schock: italienischer rückschlag gegen usa!
Ein bitterer Tag für das deutsche Volleyball-Nationalteam! Im zweiten Spiel der VNL-Tage in Milano erlebten die Fans eine erschütternde Vorstellung der Equipe von Coach Velasco, die gegen die USA mit 0:3 unterging. Die Leistung war nicht nur in der Höhe der Niederlage, sondern vor allem in der Art und Weise des Spiels alarmierend.
Die defensive krankt, der angriff findet nicht statt
Die Amerikanerinnen, unter der Leitung von Erik O'Sullivan, präsentierten sich als eine solide und disziplinierte Einheit, deren Mauer und Abwehrarbeit den italienischen Angriff immer wieder in die Bredouille brachten. Bereits im ersten Satz deuteten sich die Probleme an, als Italien mit 7:3 in Rückstand geriet, begünstigt durch eigene Fehler und die effektive Blockarbeit der US-Team. Obwohl eine Aufholjagd folgte und Nwakalor am Aufschlag zum Ausgleich auf 12:12 führte, konnten die Amerikanerinnen die Kontrolle wieder übernehmen und den Satz mit 27:25 knapp für sich entscheiden.
Der zweite Satz verlief ähnlich enttäuschend. Ein Aufschlagspiel von Wank brachte zwar kurzzeitig Hoffnung, doch die Italienerinnen fanden kein Heilmittel gegen die US-Verteidigung. Die Amerikanerinnen zogen auf 25:20 davon, und es wurde offensichtlich, dass der italienische Angriff an seine Grenzen stieß. Die Leistung war einfach nicht mit der eines Teams, das um eine Medaille kämpft.
Im dritten Satz setzte sich der Trend fort. Ein frühes 6:1 der USA katapultierte die Amerikanerinnen in eine komfortable Führung, die sie bis zum 25:16-Sieg nicht mehr abgaben. Der späte Einwechslung von Antropova brachte keine Wende, sondern wirkte eher wie ein verzweifelter Versuch, die Partie noch zu retten. Es war ein Spiel, in dem der italienische Wille zu verlieren überwiegt.
Ein Weckruf für Velasco? Die Leistung der Mannschaft wirft ernsthafte Fragen nach der taktischen Ausrichtung und der Form der Spielerinnen auf. Die Entscheidung, Obossa als Opposite zu starten, erwies sich als Fehlbesetzung, und die Abwehrarbeit ließ zu wünschen übrig. Ob der Coach die richtigen Schlüsse aus dieser Niederlage ziehen wird, bleibt abzuwarten. Morgen gegen Japan muss nun ein Sieg her, um die Hoffnungen auf ein Weiterkommen nicht zu gefährden.

Die aufstellungen im überblick
Italien: Cambi-Obossa, Nwakalor-Fahr, Omoruyi-Nervini, Fersino (Libero).
USA: Ka'aha'aina-Samedy, O'Neal-McCage, Banks-Skinner, Rodriguez (Libero).
Die italienische Mannschaft muss sich eingestehen, dass die USA heute einfach die bessere Mannschaft waren. Aber eines ist klar: So kann es nicht weitergehen. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob Velasco und sein Team in der Lage sind, die notwendigen Anpassungen vorzunehmen und die Leistung wieder auf ein höheres Niveau zu heben. Die Fans hoffen es zumindest.
