Vlahović-drama bei juve: karriere-wendepunkt droht!
Turin – Dusan Vlahović steht am Scheideweg. Der serbische Stürmerstar von Juventus Turin droht, seine bislang beste Saison zu verpassen, und das zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: kurz vor seinem Vertragsende. Eine erneute Verletzung wirft seine Zukunft in Turin in ein ungewisses Licht und könnte die Verhandlungen um eine Verlängerung erheblich erschweren.
Ein rückschlag, der alles verändert
Die Diagnose ist niederschmetternd: Ein Muskelfaserriss im Schienbein wird Vlahović mindestens drei Wochen außer Gefecht setzen. Angesichts der bereits im November erlittenen schweren Muskelverletzung und seines zögerlichen Comebacks, scheint die Saison für den Angreifer wohl vorzeitig beendet. Das bedeutet nicht nur das Aus für die direkten Champions-League-Ambitionen der Bianconeri, sondern auch einen möglichen Tiefpunkt in Vlahovićs Karriere, da er damit wahrscheinlich unter die Zehn-Tore-Marke in der Serie A zurückfällt – ein Wert, den er seit sechs Jahren nicht mehr erreicht hat.
Die Situation ist komplex. Vlahović, der im vergangenen Sommer mit großem Selbstbewusstsein ins Trainingslager kam, um sich entweder den Verbleib bei Juve oder einen Wechsel zu einem europäischen Top-Klub zu erkämpfen, sieht sich nun mit einer völlig veränderten Lage konfrontiert. Die Verletzung hat seine Verhandlungsposition geschwächt, und die Frage, ob Juventus ihn überhaupt noch mit den ursprünglich geforderten Konditionen halten will, ist mehr als fraglich.

Verhandlungen im stocken – juve setzt nachverhandlungen voraus
Die Gespräche zwischen Juventus und Vlahović ziehen sich bereits seit Wochen hin. Wie der Sportdirektor Marco Ottolini bestätigte, wurden die Verhandlungen nach Vlahovićs Rückkehr von einem Länderspiel in Belgrad wieder aufgenommen, wobei beide Seiten ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit signalisierten. Allerdings liegt das Angebot der Bianconeri deutlich unter den Vorstellungen des Spielers. Juventus bietet eine Vertragsverlängerung bis 2027 oder 2028 zu einer jährlichen Ablöse von maximal sechs bis sieben Millionen Euro an, zuzüglich möglicher Boni – verglichen mit seinen derzeitigen zwölf Millionen Euro ein erheblicher Einschnitt.
Vlahović fordert offenbar mehr, insbesondere in Bezug auf die Handgelder und den Signing Bonus. Das Timing ist alles andere als ideal. Mit Blick auf die anstehenden Umstrukturierungen im Angriffsbereich – die Bianconeri beschäftigen sich intensiv mit Spielern wie Lewandowski und Kolo Muani – kann sich Juventus nun in einer deutlich stärkeren Position bewegen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Vlahović die Saison mit einer der schlechtesten Leistungen seiner Karriere beendet, stärkt die Verhandlungsposition des Vereins zusätzlich.
Doch es gibt eine Kehrseite. Obwohl die Zeichen auf eine Trennung hindeuten, bleibt die Wahrscheinlichkeit eines Verbleibs von Dusan Vlahović in Turin weiterhin gegeben – zumindest vorerst. Die Frage ist, ob beide Seiten bereit sind, Kompromisse einzugehen, um eine Einigung zu erzielen.
Die Verletzung von Vlahović ist somit nicht nur ein sportlicher Rückschlag, sondern auch ein entscheidender Faktor in den Vertragsverhandlungen. Es bleibt abzuwarten, ob der serbische Stürmer seine Karriere in Turin fortsetzen wird oder ob er sich einem neuen Kapitel zuwenden muss. Die Entscheidung könnte seinen weiteren Karriereweg maßgeblich beeinflussen.
