Vingegaard zum angriff: kann der däne die rundfahrt für sich entscheiden?
Nessebar, Bulgarien – Die 109. Giro d’Italia steht vor der Tür, und mit Jonas Vingegaard hat sich ein klarer Favorit herauskristallisiert. Der Däne, bereits Sieger der Tour de France 2022 und 2023 sowie der Vuelta a Espana 2025, gilt als der Mann, den es zu schlagen gilt. Doch der Kampf um das begehrte Rosa Trikot wird hart.

Zwei ehemalige sieger im peloton
Am 8. Mai geht es los, und das Feld umfasst 184 Profis aus 23 Teams. Neben Vingegaard sind auch zwei ehemalige Gesamtsieger am Start: Jai Hindley, der 2022 triumphierte, und Egan Bernal, der 2021 die Rundfahrt gewann. Beide werden zweifellos versuchen, dem jungen Dänen das Leben schwer zu machen.
Aber Vingegaard kommt nicht allein. Sein italienischer Teamkollege bei Red Bull-Bora-hansgrohe, Giulio Pellizzari, gehört ebenfalls zum erweiterten Favoritenkreis. Auch Adam Yates (UAE Team Emirates-XRG), Derek Gee (Lidl-Trek), Thymen Arensman (Netcompany Ineos Cycling Team), Ben O’Connor (Jayco-AlUla) und Felix Gall (Decathlon CMA CGM), der eine Podestplatzierung anstrebt, sind ernstzunehmende Konkurrenten.
Die Startnummer 1 geht an Kaden Groves (Alpecin-Premier Tech), einen Sprinter, der sich mit aller Kraft in die zahlreichen Etappenwertungen stürzen will. Jonathan Milan (Lidl-Trek) wird ebenfalls eine wichtige Rolle spielen, insbesondere im Kampf um das Maglia Ciclamino für den besten Sprinter. Dazu gesellen sich Paul Magnier (Soudal-Quick-Step), Arnaud De Lie (Lotto-Intermarché), Tobias Lund Andresen (Decathlon CMA CGM), Dylan Groenewegen (Unibet Rose Rockets) und Pascal Ackermann (Jayco – AlUla), der seine Bilanz von drei Giro-Etappensiegen verbessern möchte.
Acht deutsche Starter werden an den Start gehen, darunter Ackermann, der vor dem Rennen betonte, dass er hier sei, um eine Etappe zu gewinnen. Die Schweiz schickt fünf Fahrer, Österreich drei, darunter neben Gall auch Gregor Mühlberger und Tobias Bayer. Die Strecke verspricht eine spannende Mischung aus Anstiegen, Sprintetappen und Einzelzeitfahren, die das Peloton bis nach Rom führen wird.
Die Frage ist, ob Vingegaard in der Lage sein wird, seinen Trumpf aus dem Sprint ausspielen zu lassen oder ob die Konkurrenz die Oberhand gewinnt. Die ersten Anstiege werden zeigen, wer sich wirklich für den Gesamtsieg rüstet. Ein spannendes Rennen ist garantiert.
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