Viktoria berlin: bundesliga-angriff ist das klare ziel!

Berlin brodelt! Felicia Mutterer, die neue Geschäftsführerin des Frauenfußball-GmbH der Viktoria Berlin, hat in einem exklusiven Interview mit rbb|24 kein Geheimnis gemacht: Der Aufstieg in die Bundesliga ist das unumwundene Ziel. Nach einer vielversprechenden Saison in der 2. Bundesliga, in der die Viktoria-Frauen aktuell den fünften Platz belegen, scheint der Traum vom deutschen Fußballoberhaus greifbarer denn je.

Professionalisierung als schlüssel zum erfolg

Doch der Weg nach oben ist gesäumt von Herausforderungen. Mutterer betonte, dass die Professionalisierung an allen Fronten vorangetrieben werden muss. „Neue Phase, gleiche Vision“, lautete das Motto bei ihrer Amtsübernahme, und diese Vision umfasst nicht nur sportliche Verbesserungen, sondern auch den Ausbau der Infrastruktur und die Stärkung der Community.

Im sportlichen Bereich geht es darum, die Spielerinnen optimal zu fördern. Neben den bereits etablierten Gehältern und professionellen Trainern sollen weitere Co-Trainer hinzukommen, um das Training noch spezifischer zu gestalten. „Wir wollen die Spielerinnen individuell fördern und ihnen die bestmöglichen Voraussetzungen bieten, um ihr Potenzial voll auszuschöpfen“, so Mutterer.

Die Infrastruktur stellt ein weiteres wichtiges Puzzleteil dar. Der Mangel an geeigneten Sportplätzen wird als Engpass empfunden, und die Geschäftsführung ist in enger Absprache mit der Politik, um hier Abhilfe zu schaffen. Denn ohne die passenden Trainingsbedingungen ist der Aufstieg in die Bundesliga nur schwer vorstellbar.

Community und fanbindung: mehr als nur ein spiel

Community und fanbindung: mehr als nur ein spiel

Auch die Community spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Viktoria-Frauen. Mit 18.200 Followern auf Instagram ist der Verein zwar in der Spitzengruppe der 2. Bundesliga, aber das Potenzial für eine noch größere Fanbasis ist noch lange nicht ausgeschöpft. Die Zuschauerzahlen bei den Heimspielen könnten ebenfalls gesteigert werden, auch wenn das Spiel gegen Eintracht Frankfurt bereits 2.158 Zuschauer mobilisierte – ein deutliches Zeichen dafür, dass das Interesse an Frauenfußball in Berlin wächst.

Die rechnungsarbeit: 13 punkte rückstand, aber der glaube bleibt

Die rechnungsarbeit: 13 punkte rückstand, aber der glaube bleibt

Die Tabelle ist klar: Es fehlen 13 Punkte zu den direkten Aufstiegsplätzen. Doch Mutterer blickt optimistisch in die Zukunft. „Wir haben in dieser Saison viele Punkte liegen gelassen, aber das Team lernt und entwickelt sich ständig weiter. In der nächsten Saison wollen wir den Angriff auf die Bundesliga mit aller Macht vornehmen.“

Ein wichtiger Punkt ist die finanzielle Stabilität. Viktoria Berlin erfüllt die Anforderungen des DFB und des DFL, sodass ein möglicher Bundesliga-Aufstieg keine satzungsrechtlichen Hürden mit sich bringen würde. „Wir sind konform mit allen Regelungen und haben den DFB über unsere Struktur informiert“, verdeutlichte Mutterer.

Die Viktoria-Frauen haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Mit einer klaren Strategie, einer starken Mannschaft und der Unterstützung ihrer Fans wollen sie den Aufstieg in die Bundesliga verwirklichen und Berlin in der höchsten deutschen Spielklasse vertreten. Die nächste Saison wird entscheidend sein – und die Fans dürfen gespannt sein, ob der Traum vom Bundesliga-Fußball in Erfüllung geht.