Vikings knallen mit haun und franklin die tür zur afle-meisterschaft auf
Die Vienna Vikings haben nicht einfach zwei Spieler verpflichtet – sie haben ein Statement abgeliefert. Mit Philipp Haun und Marloshawn Franklin Jr. holen die Wiener zwei Athleten, die in Europa nur noch mit Respekt genannt werden. Das Ziel: sofort angreifen, statt aufzubauen.
Haun bringt den nationalteam-spirit nach wien
Der 1,80-Meter-Receiver ist kein unbeschriebenes Blatt. Erfolgreichster österreichischer Passfänger der letzten Jahre, zweimal IFAF-Europameister, Kapitän – und jetzt Viking. „Ich will zeigen, wo der beste Football in Europa gespielt wird“, sagt Haun. Kein Marketing-Satz, sondern Kampfansage. Head Coach Chris Calaycay lobt nicht nur die Stats, sondern die Mentalität: „Er ist Homegrown, aber mit NFL-Niveau an Arbeitseinstellung.“
Die Offensive der Vikings war schon 2025 gut, mit Haun wird sie brutal effizient. Er kann Slot, Outside und Red-Zone – und er kann blocken. Das ist in der AFLE kein Luxus, sondern Überlebensfrage.

Franklin ist die chemische waffe der secondary
Wenn Haun der Herzschlag ist, dann ist Franklin der Schlagstock. Der US-Amerikaner spielte bei Eagles und 49ers, ging durch die CFL-Mühle und landete beim Rhein Fire, wo er 2025 zum Defensive MVP gewählt wurde. Jetzt also Wien. „Physische Defense, Championship-Kultur – das bin ich“, sagt er. Kein Blatt vor dem Mund, kein Sand im Getriebe.
Calaycay schwärmt von seiner Flexibilität: „Er kann Cover-2, er kann Blitz, er kann Man-to-Man gegen Tight Ends, die 15 Kilo schwerer sind.“ In der AFLE, wo die Quarterbacks noch Fehler machen, ist so ein Spieler ein Garant für Interceptions und kurze Drives.

Die afle bekommt ein neues power-ranking
Mit diesen Moves springen die Vikings aus dem Mittelfeld direkt in die Top-3 der Titelkandidaten. Die Konkurrenz aus Frankfurt und Berlin wird aufmerken. Denn anders als in der ELF, wo man noch Entwicklungszeit hat, ist die AFLE ein Sprint. Wer nach Woche vier nicht oben steht, fliegt raus.
Die Botschaft ist klar: Wien will nicht teilnehmen, Wien will dominieren. Und wenn Haun und Franklin ihre Lieblingssongs im Wiener Prater laufen hören, werden Gegner schon nervös. Die Meisterschaft 2026 ist noch nicht entschieden – aber sie riecht plötzlich sehr nach Wien.
