Vfl wolfsburg zieht reißleine: bauer nach acht pleiten vor dem aus
Daniel Bauer muss um
seinen Job bangen. Nach dem 1:2 gegen den HSV steht der VfL-Coach unmittelbar vor der Entlassung – nur vier Monate nach seiner Installation.
Schwegler klingt nach abschied
Pirmin Schwegler, Sport-Geschäftsführer des VfL, ließ nach der zweiten Heimpleite innerhalb von drei Tagen keinen Zweifel: „Die Nacht wird kurz. Wir analysieren und entscheiden.“ Eine Jobgarantie? Fehlanzeige. Die Worte klangen nach einem Protokoll, das schon vor dem Anpfiff feststand.
Die Zahlen sind gnadenlos: acht Spiele ohne Sieg, nur zwei Punkte aus den letzten fünf Partien, Tabellenplatz 16 – direkter Abstieg. Bauer hatte Paul Simonis im November abgelöst, nun droht ihm das gleiche Schicksal. Die Mannschaft wirkte gegen Hamburg ideenlos, die Defensive offen wie ein Scheunentor.
Intern kursieren bereits Namen: Dieter Hecking soll die Retterrolle übernehmen, Friedhelm Funkel gilt als Notlösung, Thomas Reis wartet auf den Anruf. Die Entscheidung fällt noch vor dem Auswärtsspiel in Hoffenheim – sonst droht der freie Fall.
Ein Verein im Panikmodus, ein Trainer auf Abruf. Die Wolfsburger Spieler verließen die Arena mit hängenden Köpfen, die Fans pfeiften, die Geschäftsführung schwieg. Die nächste Trennung rückt näher – und mit ihr die Frage, ob der VfL überhaupt noch eine Saison in der Bundesliga bestreiten wird.
