Vfb stuttgart: 50 millionen euro schmerzgrenze für stiller und leweling?
Stuttgart – Die Schwaben könnten im Sommer ein beträchtliches finanzielles Polster einstreichen, wenn zwei ihrer Leistungsträger den Verein verlassen. Nach Informationen von Sport BILD haben sich die Verantwortlichen des VfB Stuttgart eine klare Vorstellung gemacht: Für Angelo Stiller und Jamie Leweling werden nur Angebote ab 50 Millionen Euro in Betracht gezogen. Ein Preisschild, das im Falle eines Wechsels die Kassen ordentlich klingeln lassen würde.
Die ausstiegsklausel und die schwäbische kontrolle
Besonders brisant ist die Situation rund um Angelo Stiller. Der DFB-Star besitzt zwar eine Ausstiegsklausel über 36,5 Millionen Euro, doch der VfB Stuttgart hat die Möglichkeit, diese für lediglich zwei Millionen Euro selbst aufzuheben. Das bedeutet: Die Schwaben behalten die Kontrolle über seine Personalie und setzen weiterhin auf eine deutlich höhere Ablösesumme – nämlich die genannten 50 Millionen Euro. Ein Schachzug, der zeigt, dass der VfB nicht um jeden Preis verkaufen will, sondern gezielt auf einen möglichst hohen Erlös spekuliert.
Jamie Leweling, der ebenfalls zur Riege der verkäuflichen Spieler gehört, hat ebenfalls ein Preisschild bekommen. Seine Vielseitigkeit und sein Potenzial machen ihn zu einem gefragten Mann, und der VfB scheint sich bewusst zu sein, welchen Wert er besitzt. Ob sich beide Spieler nach der Weltmeisterschaft tatsächlich in neue Gewässer begeben, bleibt abzuwarten.

Neuer anpfiff: verstärkungen für die zukunft
Sollten die Abgänge von Stiller und Leweling tatsächlich eintreten, plant der VfB Stuttgart bereits Nachwuchs und Verstärkungen. Mit einem Budget von 25 bis 30 Millionen Euro könnten die Verantwortlichen im zentralen Mittelfeld und auf dem Flügel neue Spieler präsentieren. Ein flexibler, schneller Offensivspieler steht dabei ganz oben auf der Wunschliste – auch ein Leihgeschäft ist nicht ausgeschlossen. Defensiv soll ein Backup für den verletzten Maximilian Mittelstädt herbei gelockt werden, um die linke Abwehrseite zu verstärken.
Finn Jeltsch (19) und Ramon Hendriks (24) gelten indes als unverkäuflich. Ihre Leistungen und ihr Potenzial sind für den VfB von unschätzbarem Wert. Die Qualifikation für die Champions League würde die finanzielle Situation des VfB im Sommer zusätzlich entlasten und noch mehr Spielraum für neue Transfers schaffen. Die Zeichen stehen auf eine spannende Transferperiode in Stuttgart, in der der VfB versuchen wird, seine Position in der Bundesliga weiter zu festigen und sich gleichzeitig für die europäischen Wettbewerbe zu qualifizieren.
Die Summe von 50 Millionen Euro als Zielmarke ist eine klare Ansage des VfB Stuttgart. Es bleibt abzuwarten, ob ein Verein bereit ist, diesen Preis für Stiller und Leweling zu zahlen. Die nächste Saison verspricht jedenfalls aufregende Entwicklungen für die Fans des VfB.
