Vettel untertrifft drei-stunden-marke beim london-marathon!
Sebastian Vettel, der viermalige Formel-1-Weltmeister, hat am Sonntag bei seinem Marathon-Debüt in London für Furore gesorgt. Während die Welt die unglaubliche Leistung von Sebastian Sawe feierte, der als erster Mensch offiziell unter der Zwei-Stunden-Marke im Marathon lief, gelang es Vettel, die für viele Hobbyläufer psychologische Grenze von drei Stunden zu durchbrechen – und das mit beeindruckenden 2:59:08 Stunden.
Ein unerwarteter marathon-einstand
Der 38-Jährige, der seit 2022 nicht mehr in einem Formel-1-Boliden zu sehen war, zeigte, dass er trotz des Rennsport-Ruhesitzes bestens in Form ist. Sein Debüt im Marathon war kein geplantes Comeback, sondern ein spontaner Impuls. „Es hat sich sehr lang angefühlt, aber es war mein erstes Mal, deswegen wusste ich nicht, was mich erwartet“, erklärte Vettel gegenüber der BBC nach dem Lauf. Der ehemalige Motorsportstar schien von der Erfahrung überwältigt und glücklich zu sein, die Ziellinie erreicht zu haben.
Was niemand so recht auf dem Schirm hatte: Vettel hatte sich das Ziel gesetzt, unter der Drei-Stunden-Marke zu finishen. Ein ehrgeiziges Vorhaben, das er mit konstantem Tempo und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 14,1 Kilometern pro Stunde erreichte. Beide Halbdistanzen absolvierte er dabei knapp unter einer Stunde und 30 Minuten. Die Tatsache, dass er dieses Ziel erreichte, scheint ihn selbst zu überraschen: „Kann es den Leuten nur empfehlen, sich anzumelden“, so Vettel begeistert.
Der Start beim London-Marathon hatte auch einen wohltätigen Zweck. Vettel lief für die „Brain & Spine Foundation“ und den „Grand Prix Trust“, zwei Organisationen, die von dem F1-Podcaster Tom Clarkson ausgewählt wurden. Clarkson konnte den Weltmeister am Rande einer Aufnahme überzeugen, in der englischen Hauptstadt an den Start zu gehen. Ein sportlicher Akt, der nicht nur seine Fitness unter Beweis stellt, sondern auch einen wichtigen Beitrag für den guten Zweck leistet.
Die Leistung von Sebastian Vettel ist ein Beweis dafür, dass Disziplin und Leidenschaft auch außerhalb des Rennsports Früchte tragen können. Sein Marathon-Debüt ist nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch eine Inspiration für viele, die sich sportlichen Herausforderungen stellen wollen. Vettel hat bewiesen, dass man auch nach dem Ende einer Karriere noch Höchstleistungen vollbringen kann – und das mit einem Lächeln.

Mehr als nur eine zeit: ein zeichen für die fitness
Während Sebastian Sawe mit seiner historischen Leistung die Schlagzeilen dominierte, bleibt Vettels Marathon-Zeit von 2:59:08 Stunden ein bemerkenswerter Erfolg. Sie zeigt, dass der ehemalige Formel-1-Pilot trotz seiner Abwesenheit vom Motorsport seinen Körper in Topform hält. Seine konstante Pace und die Fähigkeit, beide Halbmarathon-Distanzen in unter 1:30 Stunden zu bewältigen, zeugen von einer beeindruckenden Ausdauer und Fitness. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Vettel ist alles andere als ein „Hobbyläufer“, sondern ein Athlet, der auch nach seiner Karriere noch zu Höchstleistungen fähig ist.
